Die Patricius-Medaille 2016 wurde verliehen an

                                                           Prof. Dr. Manfred Hochstein

                                   für seine herausragenden internationalen Forschungsleistungen.

 

Er erhielt die höchste Auszeichnung des Bundesverbandes Geothermie für sein wissenschaftliches Wirken im Bereich der Exploration und der Erschließung geothermischer Reservoire. „Mit wegweisenden Erschließungskonzepten für Lagerstätten u.a. in Neuseeland, Indonesien, China, Tibet, Ostafrika und auf den Philippinen hat Manfred Hochstein die Geothermie auf allen Kontinenten mitgeprägt“, sagte Laudator Prof. Dr. Ernst Huenges vom deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam während der DGK-Eröffnungsfeier. Hochstein erforscht seit über 50 Jahren die Geothermie auf der ganzen Welt. In Deutschland studierte und promovierte er im Bereich der Geophysik, Geologie und Physik. Nach Studien in den USA und der Antarktis führte ihn sein Weg nach Neuseeland, wo er in verschiedenen Forschungseinrichtungen tätig war. Unter anderem war er Mitbegründer des Geothermischen Instituts an der Universität Auckland im Jahr 1978 und führte es als Direktor von 1980 bis 1991. Als Berater begleitete er zahlreiche internationale Projekte, wie die Vorhaben des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP).

 

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Geothermiekongresses 2016 in Essen statt. Überreicht wurde die Medaille von Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie. Der nordrheinwestphälische Umweltminister Johannes Remmel gratulierte Prof. Dr. Manfred Hochstein zu seiner Ehrung.

 

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