NRW: Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) fordert höheren Marktanteil für Wärmepumpen

17.10.05 | Nachrichten & Kurzmeldungen

 

Die steigenden Energiepreise treiben den Absatz von Wärmepumpen in die Höhe. Wurden im Jahr 2003 noch 9.745 Aggregate installiert, waren es 2004 bereits 12.700 Exemplare. Etwa 25% davon gingen nach Nordrhein-Westfalen. Dennoch könnten die Zahlen weitaus höher sein, meinte Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Mit einem Anteil von 3% bei Neubauten sei der Absatz im Vergleich zur Schweiz mit ihren 40% noch viel zu gering. „Wenn sich Bauherren und Architekten in den kommenden Jahren zunehmend für diese kostengünstige und Klima schonende Variante entscheiden,“ so die Ministerin, „läst sich der Marktanteil in NRW sehr schnell auf zehn Prozent steigern.“

Thoben verwies zugleich auf die besonders guten Bedingungen für die Nutzung der Erdwärme in ihrem Bundesland und stellte die allgemeinen Vorteile der Geothermie heraus: ständig verfügbar, unabhängig vom Wetter, von Tages- und Jahreszeit. Die Investitionen machten sich, gemessen an den heutigen Energiepreisen, binnen zehn Jahren bezahlt. In ihrer Stellungnahme machte die Ministerin auf die zinsverbilligten Kredite der KFW-Bank des Bundes und auf die Angebote des Geologischen Dienstes NRW aufmerksam. Das Land hatte bereits vor einigen Jahren eine CD herausgegeben, auf der die Potenziale und Möglichkeiten für die Nutzung oberflächennaher Geothermie kleinräumig dargestellt werden. Diese CD ist weiterhin erhältlich (Bezug: Telefon 02151 897 121 oder Fax 02151 897 428).