Wärme (und Strom?) aus tiefer Geothermie in Bochum. Vertragsunterzeichnung mit RWE
08.11.05 | Nachrichten & KurzmeldungenMit dem Projekt PROMETHEUS will die Ruhr-Universität Bochum Wärme aus 4000 m Tiefe fördern und nutzen. Da Thermalwasser am Standort fehlt, soll das Hot-Dry-Rock-Verfahren zum Einsatz kommen. Die gewonnene Energie wird in das Fernwärmenetz der Hochschule und angrenzender Verbraucher eingepeist. Zu diesem Zweck unterheichneten am 07.11.05 die rubitec GmbH als Projektentwickler, die Ruhr-Universität und die RWE eine Kooperationsvereinbarung. Die drei Partner wollen zukünftig in diesem Vorhaben zusammenarbeiten. Es geht ihnen auch darum zu untersuchen, ob neben der Wärme auch Strom aus diesem Projekt bereitgestellt werden kann.
Für die Ruhr-Uni stellt die Forschung zur Gewinnung geothermischer Energie einen wichtigen Schwerpunkt mit dem nun auch am Standort der Brückenschlag in die Praxis erfolgen soll. Die Geowissenschaftler der RUB hätten bereits seit vielen in internationalen Projekten entsprechende Erfahrungen sammeln können, wie RUB-Rektor Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wagner anlässlich der Vertragsunterzeichnung hervorhob. Der Geschäftsführer der rubitec GmbH. Dr. Karl Grosse begrüßte das Engagement der RWE und zeigte sich zuversichtlich, dass mit der Realisierung des Projektes durech eine erste Explorationsbohrung kurzfristig begonnen werden könne. Bei der rubitec handelt es sich um eine Technologieverwertungsgesellschaft der RUB, die das PROMETHEUS-Projekt in den vergangenen Jahren bis zum derzeitigen Stand entwickelt hat.





