Wirtschaftsministerin Thoben: NRW nimmt Schlüsselposition bei Geothermienutzung ein“
01.03.10 | Nachrichten & Kurzmeldungen"In der Energieregion Nordrhein Westfalen sind mittlerweile über 70.000 Wärmepumpen als Heizsysteme installiert. Dies entspricht einem Marktanteil von Wärmepumpen bei Neubauten in NRW von zehn Prozent. Für die nächsten Jahre rechnen wir mit 20.000 neuen Wärmepumpen jährlich in unserem Land", sagte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (24.02.2010) bei der Informationsveranstaltung Geothermie der Max Weishaupt GmbH im Kölner RheinEnergie Stadion.
"In Nordrhein-Westfalen haben viele Wärmepumpenhersteller ihren Sitz. Allein innerhalb der Metropole Ruhr sind ca. 230 Unternehmen im Geothermiemarkt tätig. Die Branche sichert in Nordrhein-Westfalen etwa 4.000 bis 5.000 Arbeitsplätze. Rund 75 Prozent der deutschen Bohranlagen für die oberflächennahe Geothermie kommen aus dieser Region." Dies belege die Studie "Analyse der Wertschöpfungskette Geothermie in der Metropole Ruhr", die von der Hochschule Bochum und dem GeothermieZentrum Bochum im Auftrag der metropoleruhr GmbH sowie der Stadt Bochum erstellt wurde.
Nordrhein-Westfalen als bedeutendstes Energie- und Industrieland in Deutschland habe eine Schrittmacherfunktion in Sachen moderner Energie- und Klimapolitik, betonte die Ministerin. Man wolle dazu beitragen, dass die nationale und internationale Positionierung Nordrhein-Westfalens sowie die Kompetenz und Exzellenz der Energiebranche weiter deutlich gestärkt werde. Hier setze auch die Industriepolitik des Landes mit dem neuen Leitbild "Exzellenz.NRW" an und unterstütze diesen Vernetzungsgedanken mit ihrer Clusterpolitik. Mit der Förderung von 16 landesweiten NRW-Clustern, darunter dem Cluster EnergieRegion.NRW mit seinem Netzwerk Geothermie, verfolge die Landesregierung das Ziel, Nordrhein-Westfalen auch zum Innovationsland Nr. 1 zu machen.





