Innovative Verbindung von tiefer und oberflächennaher Geothermie

20.08.10 | Geothermie im Neubau

 

In dieser Idylle entsteht eine Fabrikhalle mit modernster geothermischer Heiz- und Kühltechnik

Auf die Kombination aus tiefer und oberflächennaher Geothermie setzt Frenger Systemen beim Neubau der Fabrikationshalle im südhessischen Groß-Umstadt. Das Unternehmen, ein Hersteller von Deckenstrahlungsheizungen, wird die Halle mit geothermischer Energie aus einer 800 Meter tiefen Bohrung beheizen. Für die Kühlung wiederum wird die oberflächennahe Geothermie aus elf 100 Meter tiefen Sonden genutzt. Diese innovative Form der Geothermie-Nutzung wird als Modellprojekt von den Universitäten Darmstadt und Kassel begleitet. Sie ist Teil eines energetischen Gesamtkonzepts, das unter anderem noch ein kleines Holzhackschnitzelheizwerk zur Abdeckung der Spitzenlast, die Dämmung der Bodenplatten, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach und die Verwendung von zehnschichtigem Polycarbonat als Baustoff umfasst.

Quelle: Darmstädter Echo online