Positionspapier der Geothermie zur Novellierung des EEG veröffentlicht

28.03.11 | Politik & Recht

 

Acht Änderungen im EEG sollen die weitere positive Entwicklung der Geothermie zur Erzeugung von nachhaltiger Wärme und Strom befördern:

1. Beibehaltung des EEG als wichtigstes Instrument zum Ausbau der Geothermie in Deutschland
2. Vorrang für Strom aus Erneuerbaren Energien
3. Anhebung der Grundvergütung für die Einspeisung auf 20 Cent pro kWh
4. Anhebung des Frühstarterbonus auf 7 Cent pro kWh ohne Laufzeitbeschränkung, aber mit einer Degression von 10% pro Jahr ab 2019
5. Beibehaltung der Vergütungshöhe für den Wärmenutzungsbonus, aber Konkretisierung der gesetzlichen Definition
6. Technologiebonus: Erweiterung der Anwendbarkeit durch Anpassung der gesetzlichen Definition
7. Aussetzung der Degression für Frühstarterbonus und Grundvergütung bis Ende 2018, für Technologiebonus bis Ende 2024
8. Streichung der Vergütung nach Größenklassen

Die Geothermieverbände WFG und GtV-Bundesverband Geothermie haben diese Positionen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe auf der Grundlage eines Erfahrungsberichts des WFG erarbeitet. Setzen auch Sie sich für eine nachhaltige Energieversorgung ein und unterstützen Sie die Vorschläge der Geothermiebranche. Die vollständige Position können Sie hier herunterladen.