Fortsetzung der Förderung für Wärme aus Erneuerbaren Energien

13.02.12 | Politik & Recht

 

Die KfW und das Bundesumweltministerium (BMU) haben für weitere fünf Jahre die gemeinsame Förderung von Investitionen zur Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien vereinbart. Über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien - Premium“ werden neben große Solarkollektoren, Wärmespeichern, Wärmenetzen, Biogasaufbereitungsanlagen und Biomassenanlagen auch Projekte der Tiefengeothermie gefördert. Das Programm ist Teil des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums; hier werden jedoch größere, meist gewerbliche Anlagen gefördert.

Die Nachfrage nach dem KfW-Programm Erneuerbare Energien - Premium stieg 2011 deutlich an. Es wurden insgesamt Förderkredite in Höhe von rund 500 Mio. EUR (Vorjahr: 340 Mio. EUR) ausgereicht. Die Kombination aus zinsgünstigem KfW-Darlehen zur Finanzierung der Maßnahme während der Bauphase und einem Tilgungszuschuss, der nach planmäßigem Abschluss der Investition die Darlehenssumme verringert, soll ideale Finanzierungsbedingungen schaffen für Anlagen, mit denen mehrere Wärmenutzer oder Dörfer und Stadtgebiete gleichzeitig versorgt werden können.

Das Programm Erneuerbare Energien wurde vor über zehn Jahren gemeinsam mit dem Bund gestartet. Seit Programmbeginn konnten Förderkredite in Höhe von über 2 Mrd. EUR ausgereicht und über 10.000 Maßnahmen gefördert werden. „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 14 Prozent Erneuerbare Energien am Energieverbrauch für Wärme zu erreichen. Gewerbliche und kommunale Investitionen in Wärmeversorgungen auf Basis erneuerbarer Energien sind dabei ein wesentlicher Baustein. Daher setzen wir an dieser Stelle einen Förderschwerpunkt und sorgen für eine attraktive Finanzausstattung“ sagte Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesumweltministerium.

Weitere Informationen zu den Finanzierungskonditionen finden Interessierte unter www.kfw.de/energiewende oder beim KfW-Infocenter unter der Nummer 01801 / 24 11 24.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums vom 10. Februar 2012