„Für wissenschaftlich nachvollziehbare Argumente zugänglich bleiben“

03.05.12 | Tiefe Geothermie

 

geplante Geothermieanlage in Brühl, Quelle: GeoEnergy

In einem Interview mit der Schwetzinger Zeitung vom 3. Mai 2012 erläutern der Geschäftsführer der Betreiberfirma GeoEnergy, Friedrich Bill, und der Sprecher der Firma, Dr. Heiko Wildberg, ihre Sichtweise auf die Diskussionen um die im Bau befindliche Geothermieanlage in Brühl. Dabei fordern sie, die „manchmal hysterisch wirkende Diskussion“ auf eine vernünftige, wissenschaftlich nachvollziehbare Basis zu bringen und bitten die Gegner um „so viel Offenheit, dass man für wissenschaftlich nachvollziehbare Argumente zugänglich bleibt und nicht alles, das für die Geothermie spricht, schlichtweg nicht akzeptiert.“ Weiterhin erklären sie das Monitoringsystem zur Überwachung seismischer Aktivitäten und die daraus resultierenden Maßnahmen und unterstreichen die Sicherheit sowie den ökonomischen und ökologischen Nutzen des Kraftwerkes. Das vollständige Interview finden Sie hier.

In Brühl errichtet die Firma GeoEnergy das erste große Geothermiekraftwerk Baden-Württembergs. Vorgesehen ist eine elektrische Leistung von 5 MW. Seit März 2012 laufen die Bohrarbeiten, die bis Anfang September 3.700 Meter Tiefe erreichen werden. Teile der Bevölkerung stehen dem Vorhaben sehr kritisch gegenüber. So wurde auch die Auftaktveranstaltung zum Beginn der Bohrarbeiten von Bürgerprotesten begleitet und seitdem haben mehrere weitere Veranstaltungen der Gegner stattgefunden.