Erdwärmesonden für Neubau der GIZ
16.05.12 | Oberflächennahe GeothermieDie bundeseigene Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat sich bei ihrem Neubau am Standort Eschborn (Hessen) für ein geothermisches Heiz- und Kühlsystem entschieden. Am 3. Mai haben der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Vorstandssprecher der GIZ, Bernd Eisenblätter, den Grundstein für das neue Gebäude gelegt. In 20 Bohrungen von jeweils 100 m Tiefe werden Erdwärmesonden installiert, die zusammen mit einer Wärmepumpe die Hauptenergieversorgung des für nachhaltiges Bauen zertifizierten Gebäudes übernehmen werden. Bernd Eisenblätter, Vorstandssprecher der GIZ, bezeichnete den Neubau als Ausdruck für Wachstum und Innovation des Unternehmens, da Geothermie und innovative Technik im Vergleich zur üblichen Bauweise die Hälfte der Energie sparten.
Die GIZ unterstützt mit weltweit rund 17.000 Mitarbeitern die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Das neue Gebäude, dessen Kosten mit 13,8 Mio. Euro veranschlagt sind, wird über eine Brutto-Grundfläche von 7.400 m² auf einem Unterschoss, dem Erdgeschoss sowie drei Obergeschossen verfügen. Die zusätzlichen Büroflächen werden Platz für 90 Arbeitsplätze sowie Besprechungs- und Seminarräume bieten. Außerdem wird in dem Neubau die betriebseigene Kindertagesstätte der GIZ untergebracht sein. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2013 vorgesehen.
Quelle: Pressemitteilung der GIZ








