Leihausstellung zur Oberflächennahen Geothermie

21.06.12 | Oberflächennahe Geothermie

 

Titelbild der Ausstellung "Geothermie - Wärme aus der Erde", Quelle: www.lfu.bayern.de

Die  Ausstellung des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) zum Thema "Geothermie – Wärme aus der Erde" informiert bis zum 6. Juli 2012 im Landratsamt Donauwörth ausführlich über die oberflächennahe Erdwärmenutzung. Die Ausstellung ist eine von zahlreichen Leihausstellungen des LfU, die z.B. durch Vertreter von Bildungseinrichtungen, Verbänden, Vereinen oder auch Kommunen genutzt werden können, um vor Ort über aktuelle Umweltthemen zu informieren.  

Bei der Eröffnung nannte Landrat Stefan Rößle Zahlen zur Erdwärmenutzung im Landkreis: Im vergangenen Jahrzehnt seien dort 153 Grundwasser-Wärmepumpen, 40 Erdwärmesonden und fünf Erdflächenkollektoren in Betrieb genommen worden. Marcellus Schulze vom LfU betonte, im Freistaat gebe es das „ambitionierte Ziel“, den Anteil der Geothermie von einem auf vier bis fünf Prozent auszubauen. Zudem erläuterte er die Funktionsweise einer Wärmepumpe, die oberflächennahe Geothermie nutzbar macht. Schulze: „Der simple Prozess ähnelt einem Kühlschrank – nur mit umgekehrtem Effekt.“ Der Experte vom LfU stand auch für persönliche Nachfragen zur Verfügung und warb dafür, sich intensiv mit der Energieform Geothermie zu beschäftigen.  Bei der Geothermie handle es sich um eine „preisgünstige Energie, die rund um die Uhr zur Verfügung steht“.

Die Ausstellung "Geothermie – Wärme aus der Erde" richtet sich an Laien, Bauherrn, Schulklassen, Fachleute, etc. Die Ausstellung stellt nach Angaben des LfU eine gute Ergänzung in der Beratung von Energieagenturen, etwa im Rahmen von Klimaschutztagen dar und kann auch modular aufgebaut oder mit anderen Exponaten kombiniert werden. Weitere Informationen zu den Exponaten sowie rund um das Vorgehen bei der Entleihe hat das LfU auf seiner Internetseite bereitgestellt.

Quellen: Augsburger Allgemeine, www.lfu.bayern.de