Celler Klimaschutzfonds: Neue Antragsfrist zur Förderung erneuerbarer Energien

31.01.17 | Wirtschaft & Markt

 

Modellhafte Darstellung eines Hauses mit Erdwärmekollektor und Erdwärmekorb, die vom Celler Klimaschutzfonds unterstützt werden würde. Foto: Bohrmeisterschule Celle

Regenerative Energiearten wie Geothermie oder Photovoltaikanlagen können durch den Celler Klimaschutzfonds gefördert werden. Zum 1. Januar 2017 wurden die Förderleitlinien geändert und eine neue Antragsfrist (31. Mai) eingeführt. Der Klimaschutzfonds bezuschusst Privatleute und Firmen die Installation und Förderung von erneuerbaren Energien. So wurden in der Zeit von 2010 – 2016 mehr als 560 Projekte mit Schwerpunkt in der energetischen Sanierung von Gebäuden und in der Erschließung und Nutzung regenerativer Energien in das Förderprogramm aufgenommen.

Alle Anträge des Förderjahres 2017 müssen spätestens bis zur Antragsfrist bei der Stadt Celle eingegangen sein. Dadurch kann dann eine Entscheidung über die Bezuschussungen der jeweiligen Maßnahmen getroffen werden. Anträge die nach dem 31. Mai eingehen, können voraussichtlich erst im Folgejahr berücksichtigt werden.

Der Klimaschutzfonds fördert Anlagen zur Nutzung von Erdwärme bis zu einer Anlagenleistung von 30 kW mit 1.000,00 € je Erdwärmekollektoranlage und mit 2.000,00 € je Erdwärmesondenanlage. Bei Geothermieanlagen, die mit Erdwärme sowohl heizen als auch kühlen, erhöht sich der jeweilige Fördersatz um 50 %. Allein in den vergangenen vier Jahren wurden Förderanträge im Umfang von 2,4 Millionen Euro gestellt.

 

Weitere Informationen zum Klimaschutzfonds Celle finden sie hier.

Quelle: cellesche-zeitung.de