Gebäudeenergiegesetz führt EEWärmeG und EnEV zusammen

07.02.17 | Politik & Recht

 

Bislang mussten Bauherren beim Bau energetische Vorgaben aus zwei Gesetzeswerken beachten; zum einen die Vorgaben an die Nutzung von Erneuerbarer Wärme (EEWärmeG), zum anderen die Energieeffizienz-Vorgaben an die Gebäudehülle (EnEV in Verbindung mit EnEG). Das Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (kurz: Gebäudeenergiegesetz (GEG)) soll nun beide Gesetze mit den dazugehörigen Verordnungen zusammenfassen und Probleme bei übergreifenden Themen lösen. Das Gesetz soll bis zum 15. Februar ins Bundeskabinett eingebracht werden.

Die Zusammenfassung der beiden Regelwerke stand bei der Ausarbeitung des Gesetzes im Vordergrund. Eine große Überarbeitung der Inhalte ist dabei nicht erfolgt; wesentliche Änderungen für die tiefengeothermische und oberflächennahe Erdwärmeheizungen sind daher nicht zu verzeichnen. In seiner Stellungnahme zeigt der Bundesverband Geothermie auf, welche Anpassungen nötig wären, um den Ausbau der umweltfreundlichen Erdwärmenutzung und damit die Wärmewende zu beschleunigen.