München: Sonderausstellung „energie.wenden“ im Deutschen Museum

07.03.17 | Nachrichten & Kurzmeldungen

 

Das Spiel „Politisches Parkett“: Verschiedene Akteure der Energiewende – vom Kraftwerksbetreiber bis zur Chemikerin – sprechen die Besucher auf dem Weg an. An den Spielstationen können die Besucher dann zum jeweiligen Thema eine Entscheidung treffen, die per Stanze in die Spielkarte gelocht wird.

Vom 15. Februar 2017 - 19. August 2018 findet im Deutschen Museum in München die Sonderausstellung „energie.wenden“ statt. Auf 1.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden verschiedene Themen der Energiewende präsentiert. Interessierte bekommen in neun Ausstellungsbereichen die Möglichkeit sich theoretisch und spielerisch, Hintergrundwissen zu den Aspekten der Erneuerbaren Energien anzueignen. In Form von Exponaten, Demonstrationen sowie Mitmach- und Medienstationen werden umweltfreundliche Energieformen wie die Geothermie, Wasserkraft, Solar- und Windenergie näher gebracht. Die Sonderausstellung zum Thema Geothermie umfasst Texttafeln und Grafiken rund um die Nutzung der Erdwärme. Vorgestellt werden die verschiedenen Technologien der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie.

Die Hauptattraktion, das Spiel „politisches Parkett“, befindet sich im Zentrum der Ausstellungsräume. Bei diesem Spiel übernimmt der Besucher selbst die Rolle eines Politikers und muss auf die Forderungen von Akteuren der Energiewende eingehen. So fordern Personen auf Bildschirmen, wie z. B. eine Atomkraft-Lobbyistin oder ein Techniker für Stromnetzte, „Baut die Stromnetze aus!“ oder „Mehr Elektroautos!“. Der Besucher soll daraufhin entscheiden, wie die Entwicklung der Energiewende aussehen soll, und kann sich so ein eigenes Bild der Energiewende machen.

Eine weitere Besonderheit können Besucher im Museumsinnenhof betrachten. Eine große Blume mit Blütenblättern aus Solarzellen. Sie dreht sich tagsüber immer der Sonne zu, absorbiert Sonnenenergie und schließt abends ihre „Blütenblätter“ wieder. Dabei liefert sie im Jahr ca. 4.000 Kilowattstunden Strom, womit der jährliche Bedarf eines Durchschnittshaushalts gedeckt werden könnte.

Quelle sowie weitere Informationen zur Ausstellung finden sie hier: Deutsches Museum