UBA-Studie: Ökologische Bewertung von Effizienzmaßnahmen bei ORC-Anlagen

21.03.17 | Forschung & Entwicklung

 

Beispiel einer ORC-Anlage - das Geothermiekraftwerk Sauerlach Foto: Wikipedia

Das Umweltbundesamt ermittelte in einer Analyse die Umwelteffekte effizienzsteigender Maßnahmen von ORC (Organic-Rankine-Cycle)-Anlagen. Bei Effizienzsteigerungsmaßnahmen sind die CO2-Emissionen abhängig vom Anlagetyp und dem eingesetzten Arbeitsmittel. Die zweistufigen ORC-Anlagen (mit zwei parallelen Kreisläufen) haben zwar höhere Energie- und Materialaufwendungen, jedoch sind sie effizienter als Standard ORC-Anlagen.

Werden zweistufige ORC-Anlagen mit Kohlenwasserstoffen wie Isobutan und Isopentan kombiniert, ergeben sich die höchsten Emissionseinsparungen gegenüber fossilen Energien. Allerdings gilt zu beachten, dass Isobutan und Isopentan brennbar sind und daher das Kältemittel R245fa (=Pentafluorpropan) besser abschneidet. R245fa hingegen weist Nachteile bei der Umweltbilanz auf.

Quelle: Umweltbundesamt