Modehaus Stackmann verstärkt Erdwärmenutzung

30.03.17 | Oberflächennahe Geothermie

 

Modehaus Stackmann in Buxtehude Foto: Wikimedia Commons

Das Modehaus Stackmann in Buxtehude setzt schon längere Zeit auf die Energiegewinnung der Erdwärme. 2013 begann das Modehaus die Geothermie für den erstellten Geschäftsneubau zu nutzen sowie die darin integrierten 11 Wohnungen vollständig mit geothermischer Kühl- und Wärmeenergie zu versorgen. Das Unternehmen plant nun den Strom- und Gasverbrauch im Vergleich zum Jahr 2013 um 35 sowie 94 Prozent zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte das Modehaus den Ausbau der Oberflächennahen Geothermie weiterhin stärken.

Zum Heizen und Kühlen des Modehauses mit seinen 350 Mitarbeitern werden 35 Bohrungen bis in eine Tiefe von 150 Metern durchgeführt. Daten der Gebäudeleittechnik des Neubaus von 2013 beweisen, dass seit der Inbetriebnahme immer genug Erdwärme zur Verfügung stand. Es wurden sogar drei, der vier ursprünglichen Kühlanlagen außer Betrieb genommen. Inzwischen genügt eine Anlage als Notreserve. Sie wurde im vergangenen Jahr an 4 Tagen genutzt. Auch der Wechsel auf 6.000 LED-Lampen senkt den Kühlbedarf des Gebäudes. Das Modehaus Stackmann hat schon insgesamt zwei Millionen Euro in den Aus- und Umbau ihrer Energiesysteme investiert.

Quelle: Abendblatt.de