IRENA: 2016 war Rekordjahr für Erneuerbare Energien

31.03.17 | Forschung & Entwicklung

 

Logo der International Renewable Energy Agency (IRENA). Foto: Wikimedia Commons

Die International Renewable Energy Agency (IRENA) hat neue Daten zum weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien veröffentlicht. Im Jahr 2016 erhöhte sich die weltweite Stromerzeugungskapazität der Erneuerbaren Energien um 161 Gigawatt (GW) auf insgesamt ca. 2.006 GW. Das sind 8,7 % mehr als es Ende 2015 waren und stellt damit das bisher stärkste Jahr für neue Kapazitätserweiterungen dar. Mehr als die Hälfte aller neuen Kraftwerke im Jahr 2016 (58 %) wurden in Asien errichtet. Asien ist mit insgesamt 812 GW (41 % der globalen Kapazität) die Region, die am meisten die Erneuerbare Energien ausgebaut hat. Sie war auch die am schnellsten wachsende Region mit einem Anstieg um 13,1 %.

Die installierte Leistung der Geothermie weltweit beträgt nun 12,6 GW. Sie erhöhte sich gegen Ende des Jahres 2016 um ca. 0,8 GW. Der größte Zuwachs der Geothermie entfielen vor allem auf Länder in Hochenthalpieregionen wie Kenia (+485 MW), Türkei (+150 MW), Indonesien (+95 MW) und Italien (+55 MW).

"Wir sind Zeuge einer weltweiten Energietransformation. Dies spiegelt sich wieder in einem neuen Rekordjahr für den Zubau Erneuerbarer Energien", sagt Adnan Z. Amin, Generaldirektor der IRENA. Die diesjährige Ausgabe über die Kapazitätsstatistik der Erneuerbaren Energien enthält zum ersten Mal auch Daten speziell für netzunabhängige Erneuerbare Energien. Laut IRENA betrug Ende 2016, die netzunabhängige Stromerzeugungskapazität 2.800 Megawatt (MW). Es wird geschätzt, dass weltweit bis zu 60 Millionen Haushalte bzw. 300 Millionen Menschen mit Strom versorgt werden können.

Quelle und weitere Informationen finden sie hier: IRENA.org