Stuttgart: ZSW weiht neues Institutsgebäude mit geothermischer Wärmeversorgung ein

07.07.17 | Geothermie im Neubau

 

Außenansicht des Neubaus / Foto: Solar Consulting

Am vergangenen Mittwoch (05.07.) hat das Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ihr neues Institutsgebäude in Stuttgart bezogen. Der 8.000 m2 große Neubau verfügt nun über mehr Platz für die 110 Mitarbeiter sowie eine verbesserte Infrastruktur zur Entwicklung von Technologien für die Energiewende. Die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erfolgt durch 32 Erdwärmesonden und einer Wärmepumpe, die rund 50 % des Bedarfs decken sollen. Für die weitere Energiebereitstellung des Instituts wurden eine Solaranlage auf dem Dach sowie 357 Photovoltaikmodule in der Fassade installiert. Insgesamt wurden 28 Millionen Euro in das Projekt investiert, wovon das Land Baden-Württemberg 8 Millionen bereitstellte.

Die beim Institut eingesetzten Dünnschichtmodule auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS), welche gemeinsam mit einem Industriepartner am ZSW entwickelt wurden, sind inzwischen weltweit im Einsatz. Die für ihre Effizienz bekannte Technologie hat bereits mehrere Weltrekorde aufgestellt. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lobte den Neubau bei der Einweihung am Mittwoch. Baden-Württemberg verfüge nun „über ein energetisch national und international herausragendes Forschungsinstitut.“

 

Quelle: Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)