Überlingen: Geothermische Heizzentrale für den neuen Schulcampus

04.08.17 | Geothermie im Neubau

 

So könnte der Schulcampus Ende 2018 aussehen. Foto: Wulf Architekten

Der Gemeinderat im baden-württembergischen Überlingen hat sich mit großer Mehrheit für den Bau einer geothermischen Heizzentrale auf dem neuen Schulcampus entschieden. Bei dem Projekt ist der Bau einer neuen Sporthalle mit Anbauten, einer Tiefgarage und Außenanlage vorgesehen, die mittels Oberflächennaher Geothermie beheizt und gekühlt werden sollen. Die für die Erdwärmenutzung erforderlichen Sonden sollen bis zu 90 Meter in die Tiefe eingebracht werden.

Aufgrund eines aktuellen geologischen Gutachtens vom 30. Juni, wäre die Nutzung der Geothermie an diesem Standort „effizient“. Die Investitionskosten für den neuen Schulcampus belaufen sich auf ca. 23,7 Millionen Euro. Inbegriffen ist der Bau einer Kletterhalle für 1,9 Millionen Euro, die vom Deutschen Alpenverein finanziert werden soll. 1,1 Millionen Euro sind für den Bau der geothermischen Heizzentrale vorgesehen, von der aus andere Schulgebäude ebenfalls beheizt werden könnten. Ende 2018 sollen die Bauarbeiten des Projektes abgeschlossen sein.

Quelle: Südkurier.de