NRW Geothermiekonferenz blickt auch auf die Nachbarländer

21.08.17 | Termine

 

Am 7. September findet die diesjährige NRW-Geothermiekonferenz statt. Kommunen, Architekten, Ingenieure, Akteure aus der Wissenschaft und Forschung, Politiker, Verbände, Handwerker und Behörden, die sich zu Projekten und Nutzungsmöglichkeiten der Geothermie in Nordrhein-Westfalen informieren wollen, sind hier genau richtig.

Die Teilnehmer werden in einer einleitenden Präsentation über die Ergebnisse des Zubaus im Erdwärmesektor im Jahr 2016 in Nordrhein-Westfalen informiert. Im Anschluss findet die Prämierung der Kommunen und des Landkreises statt.

Karbonatgesteine im Untergrund können bedeutende Aquifere enthalten und stellen daher wichtige Georeservoire für die Tiefe Geothermie dar. Daher werden im ersten Block geothermische Potenziale präsentiert, welche auf Karbonatvorkommen in Belgien, den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen basieren.

Geothermie ist überall verfügbar, unter anderem weil sich viele verschiedene Erdwärmequellen für die Wärmeversorgung nutzen lassen. Diese verschiedenen Quellen vom Grubenwasserspeicher im Steinkohlenrevier bis zu Thermal- und Oberflächengewässern und deren Nutzungsmöglichkeiten werden im zweiten Block vorgestellt. Geschlossen wird die Veranstaltung mit der Vorstellung von oberflächennahen Geothermieprojekten zur Wärme- und Kälteversorgung in Nordrhein-Westfalen, wie beispielsweise dem Projekt Geostar 2.0 zur Wärmeversorgung des neuen Hörsaals der Hochschule Bochum.

Veranstaltet wird die NRW-Geothermiekonferenz vom Netzwerk Geothermie NRW der EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit dem Internationalen Geothermiezentrum Bochum (GZB) und der Bochumer Wirtschaftsentwicklung GmbH. Die Teilnahme ist kostenlos und wird von der Ingenieurkammer Bau und der Architektenkammer als Fortbildungsmaßnahme anerkannt.

Informationen zum Programm und zu Anmeldung finden Sie hier: EnergieAgentur.NRW