Neubrandenburg: Projekt zur Nutzung von Geothermie in Bestandsgebäuden

19.09.17 | Tiefe Geothermie

 

Wappen der Stadt Neubrandenburg//Bild: Wikipedia

Ein neues Projekt der Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft soll zeigen, dass die Nutzung von Niedertemperaturen durch Tiefe Geothermie auch in Bestandsgebäuden möglich ist. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit über 4 Mio. Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm.

 

Schwerpunkt ist die unkomplizierte Umstellung von Einzelfeuerstätten oder Hochtemperaturfernwärme auf Niedertemperaturen aus der Tiefen Geothermie, ohne die Gebäudeinstallation umfassend anpassen zu müssen. Durch das Projekt soll bewiesen werden, dass 60 °C zur Beheizung und Warmwasserbereitung in Bestandsgebäuden ausreichen. Diese Temperaturen können aus dem Untergrund gewonnen werden.

Das Modellgebiet umfasst 52 Gebäude mit mehr als 1.600 Wohnungen. Zum Großteil handelt es sich um teilsanierte oder unsanierte Plattenbauten.

 

Quelle: stadt + werk