Peking: Wärmeversorgung von Vorstadt stützt sich auf Geothermie

27.09.17 | Geothermie weltweit

 

China setzt bei Neubauten wesentlich auf Geothermie. Staatsoberhaupt Xi Jiping (Foto) wurden die Pläne für das Subzentrum im Februar präsentiert. - Foto: Antilong / wikimedia.org

Im Umland der chinesischen Hauptstadt Peking (Beijing) wird ein 155 Quadratkilometer großes Subzentrum aus dem Boden gestampft. Auf einer Fläche, die mit der von Freiburg im Breisgau vergleichbar ist, soll Wohnraum für 400.000 Menschen entstehen sowie ein Teil der städtischen Verwaltung Platz finden. Die Hauptrolle bei der Wärmeversorgung und Klimatisierung spielt die oberflächennahe Geothermie. Sie soll dabei helfen, Klima und Luftqualität zu schützen.

Der Sekretär des Parteikomitees von Beijing, Cai Qi, will das Projekt schnell vorantreiben. „Bis Ende dieses Jahres sollen vier große städtische Behörden und einige Abteilungen dort hinziehen. Über 10.000 Personen müssen sich zuerst dort niederlassen. In Zukunft sollen nach und nach 400.000 Einwohner im Subzentrum angesiedelt werden. Dort sind 26 Parks geplant, darunter der Chaobai-Fluss-Nationalpark und ein botanischer Garten auf Staatsebene. Eine schöne, harmonische und umweltfreundliche Öko-Stadt soll so gestaltet werden", wird Cai Qi auf der Homepage des chinesischen Staatsradios „China Radio International“ zitiert.

 

Quelle: China Radio International