Märkisch-Oderland: Sparkasse spart CO2 durch Geothermie

10.01.18 | Oberflächennahe Geothermie

 

Abgebildet ist der Straussee, welcher in der Nähe der Zentrale der Sparkasse liegt. - Foto: Wikimedia

Die Zentrale der Sparkasse in Märkisch-Oderland in Brandenburg plant das Gebäude durch Oberflächennahe Geothermie zu klimatisieren und zu heizen. Vorgesehen sind 36 Bohrungen in je 95 Meter Tiefe. Dort wird 10 Grad warmes Wasser vermutet. Es ist geplant mit der Geothermieanlage im Sommer 85 Prozent des Kühlbedarfs zu decken. Die restlichen 15 Prozent werden aus elektrischem Strom gespeist.

Die Investitionskosten für den Bau der Erdwärmeanlage betragen rund eine halbe Million Euro. Es werden jährliche Einsparungen im Wert von 50.000 Euro im Vergleich zur alten Klimaanlage erwartet. Gegen Ende März wird mit dem Bau der Erdwärmeanlage begonnen. Die Bauarbeiten werden ein Jahr lang andauern.

Die neue Erdwärmeanlage ersetzt die 22 Jahre alte Klimaanlage. Diese besteht aus einem Brunnen in der Nähe des anliegenden Sees. Für das Geothermieprojekt auf dem Gelände müssen Sträucher und Büsche weichen, welche jedoch alle wieder ersetzt werden. Gegen Ende des letzten Jahres wurden bereits an diesem Standort zwei Probebohrungen mit eingelassenen Sonden von der Unteren Wasserbehörde durchgeführt. Die Ergebnisse hierfür werden innerhalb der nächsten Woche erwartet.

Quelle: Märkische Onlinezeitung