Ernst Huenges erwartet baldigen Durchbruch der Geothermie in Städten

09.03.18 | Forschung & Entwicklung

 

Prof. Dr. Ernst Huenges vom GFZ Potsdam - Foto: BVG

Ernst Huenges vom renommierten GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ) sieht in der Geothermie eine tragende Säule für die Wärmewende. In den nächsten 10 Jahren erwartet er den Durchbruch in den Städten. Dies sagte er in einem Interview mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN), mit denen er über die Zukunft der Erdwärmenutzung sprach. "In Berlin gibt es einen Wärmebedarf von rund 35 Terawattstunden pro Jahr.  In überschaubarer Zeit werden sich etwa zwei Terawattstunden, also rund fünf Prozent davon aus Geothermie bereitstellen lassen. Mit jeweils rund 2000 Quadratmetern Fläche in der verdichteten Innenstadtzone lassen sich mehrere abgelenkte Förder- und Schluckbohrungen erstellen, sodass größere Wärmemengen in die gegebenen Heiznetze eingespeist werden können."

Huenges ist sicher, dass sich die Erdwärmenutzung aufgrund niedriger Betriebskosten durchsetzen werde. Herausforderungen sieht er bei der Umstellung auf Niedertemperaturwärmenetze und bei der genaueren Erkundung des Untergrunds. Hier erwartet Huenges jedoch eine noch stärkere Unterstützung von öffentlicher Hand.

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