Grubenwasser-Geothermieanlage in Zwickau geht in Betrieb

20.04.18 | Oberflächennahe Geothermie

 

Das Hörsaalzentrum auf dem Campus der WHZ. - Foto: Wikimedia

Am Dienstag wurde die Geothermieanlage an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) in Betrieb genommen. Zur geothermischen Beheizung des Campus wird 26 Grad warmes Grubenwasser aus 628 Metern Tiefe genutzt. Das Pilotprojekt erforscht seit 2007 die geothermische Nutzung von Flutungswässern aus alten Steinkohlereservoiren. Die Investitionskosten für das gesamte Bauvorhaben belaufen sich auch 4,6 Millionen Euro. Das Projekt wird durch staatliche Zuschüsse vom Bund und vom Land gefördert.

„Geothermie ist eine emissionsfreie und nach menschlichen Maßstäben nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Das hier durchgeführte Pilotprojekt hat das Potenzial, dem Zwickauer Steinkohlerevier, aber möglicherweise auch anderen Altbergbaugebieten, zu neuer Bedeutung zu verhelfen“, wird Finanzminister Dr. Matthias Haß auf der Website vom Medienservice Sachsen zitiert.

Quelle: Medienservice Sachsen