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		<title>Geothermische Vereinigung - Nachrichten</title>
		<link>http://www.geothermie.de/</link>
		<description>Bundesverband Geothermie e.V., der Einstieg in die faszinierende Welt der Geothermie und ihrer Nutzung.</description>
		<language>de</language>
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			<title>Geothermische Vereinigung - Nachrichten</title>
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			<description>Bundesverband Geothermie e.V., der Einstieg in die faszinierende Welt der Geothermie und ihrer Nutzung.</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 16:03:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Geothermiekongress DGK 2012 vom 13. bis 16. November in Karlsruhe - Call for Papers ist gestartet</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/16.html</link>
			<description>Der diesjährige Geothermiekongress DGK wird  seinen Teilnehmern im Herbst dieses Jahres erneut ein vielseitiges  Themenspektrum rund um die Nutzung der Erdwärme bieten. Der  GtV-Bundesverband Geothermie ruft nun die Branche dazu auf, eigene  Beiträge zur Präsentation auf der Veranstaltung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i>Der diesjährige Geothermiekongress DGK wird  seinen Teilnehmern im Herbst dieses Jahres erneut ein vielseitiges  Themenspektrum rund um die Nutzung der Erdwärme bieten. Der  GtV-Bundesverband Geothermie ruft nun die Branche dazu auf, eigene  Beiträge zur Präsentation auf der Veranstaltung einzureichen. Begleitend  zur Konferenz wird die Fachausstellung geoENERGIA die neuesten  technologischen Entwicklungen der Branche vorstellen.<span id="1337176064334S"> </span></i><br /><br />  Die Rolle der Geothermie im Rahmen der Energiewende Deutschlands wird  den Sektor der Erdwärmenutzung in Zukunft entscheidend prägen. Um sich  über gewonnene Erkenntnisse in Forschung und Praxis auszutauschen und  gemeinsam neue Entwicklungen auf den Weg zu bringen, trifft sich die  Geothermiebranche jedes Jahr zum Geothermiekongress DGK. Nachdem auf der  Veranstaltung im vergangenen Jahr Fachvorträge vor fast 500 Teilnehmern  gehalten wurden, ruft der GtV-Bundesverband Geothermie ab sofort mit  seinem „Call for Papers&quot; dazu auf, auch den DGK 2012 aktiv  mitzugestalten. Eigene Arbeiten und Erfahrungen können einem  Fachpublikum präsentiert werden, um sich mit diesem auszutauschen. Die  angebotenen Themenkomplexe reichen unter anderem von  Investitionsmodellen für Geothermieprojekte der Tiefen Geothermie über  Qualitätssicherung und neue Richtlinien im Bereich der Oberflächennahen  Geothermie bis hin zur Rolle der Erdwärme als Teil kommunaler  Energiekonzepte. <b>Teilnehmer können Abstracts ihrer vorgeschlagenen Präsentationen bis zum 31. Juli 2012 einreichen.</b><br /> <br />  Das Programm der  Veranstaltung wird in Fachforen gegliedert sein, die durch einen  „Workshop-Tag“ am 13. November sowie durch Exkursionen zu  Erdwärmeprojekten in der Region ergänzt werden. Partnerland des DGK 2012  ist Ungarn. Daher beschäftigt sich am Eröffnungstag des Kongresses ein  spezielles Forum ausschließlich mit aktuellen Entwicklungen auf dem  ungarischen Geothermiemarkt. Um auch den Nachwuchs der Branche  einzubinden, richtet sich der Bundesverband Geothermie mit dem Angebot  der „Science Bar“ an junge Wissenschaftler. Sie haben die Möglichkeit,  ihre Arbeiten in einem Poster vorzustellen. Unter den Teilnehmern wird  ein Förderpreis ausgelobt, der im Rahmen des Kongresses verliehen wird. <b>Der „Call for Papers“ mit den Schwerpunktthemen des DGK 2012 sowie alle weiteren Informationen sind unter<a href="../aktuelles/der-geothermiekongress-2012.html" moz-do-not-send="true"> www.der-geothermiekongress.de</a> bereitgestellt.<br /> </b><br />  Die Fachausstellung geoENERGIA wird den DGK 2012 vom 14. bis 15.  November begleiten. Hier präsentieren Unternehmen und wissenschaftliche  Einrichtungen ihre Technologien und stellen neueste Entwicklungen und  Forschungsergebnisse vor. Für Besucher ist der Eintritt zur geoENERGIA  kostenlos. <b>Alle Informationen zur Fachausstellung stehen in Kürze auf der Internetseite <a href="http://www.geoenergia.de/startseite.html" moz-do-not-send="true">www.geoenergia.de</a> zur Verfügung.</b><br /> <br /> Bildmaterial zum Geothermiekongress DGK sowie zum Thema Geothermie finden Sie im Bereich „Presse“ auf der <a href="../presse/bildmaterial-logos.html" moz-do-not-send="true">Internetseite des GtV-Bundesverbandes Geothermie</a>.<span id="1337177068086S">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><i>Kontakt zum Geothermiekongress DGK 2012 und zur Fachausstellung geoENERGIA:<br />Cigdem Tolali, Veranstaltungsmanagerin<br />GtV-Bundesverband Geothermie e.V.<br />Albrechtstr. 22, 10117 Berlin<br />Tel: 030/ 847 12 12 80<br />Fax: 030/ 847 12 12 89<br /><a href="mailto:dgk2012@geothermie.de" title="Opens window for sending email" class="mail" >dgk2012@geothermie.de</a>, <a href="mailto:messe@geoenergia.de" title="Opens window for sending email" class="mail" >messe@geoenergia.de</a><br />www.der-geothermiekongress.de, www.geoenergia.de<span id="1337176277615S">&nbsp;</span></i><br /> </p>
<p class="bodytext">Zur <a href="2012-05-16.html" title="Opens internal link in current window" target="_top" class="internal-link" >Pressemitteilung</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Bundesverband aktiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erdwärmesonden für Neubau der GIZ</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/16/erdwarmesonden-fur-neubau-der-giz.html</link>
			<description>Die bundeseigene Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat sich bei ihrem Neubau am Standort Eschborn (Hessen) für ein geothermisches Heiz- und Kühlsystem entschieden. Am 3. Mai haben der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Vorstandssprecher der GIZ,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die bundeseigene<a href="http://www.giz.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" > Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH</a> hat sich bei ihrem Neubau am Standort Eschborn (Hessen) für ein geothermisches Heiz- und Kühlsystem entschieden. Am 3. Mai haben der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Vorstandssprecher der GIZ, Bernd Eisenblätter, den Grundstein für das neue Gebäude gelegt. In 20 Bohrungen von jeweils 100 m Tiefe werden Erdwärmesonden installiert, die zusammen mit einer Wärmepumpe die Hauptenergieversorgung des für nachhaltiges Bauen zertifizierten Gebäudes übernehmen werden. Bernd Eisenblätter, Vorstandssprecher der GIZ, bezeichnete den Neubau als Ausdruck für Wachstum und Innovation des Unternehmens, da Geothermie und innovative Technik im Vergleich zur üblichen Bauweise die Hälfte der Energie sparten.</p>
<p class="bodytext">Die GIZ unterstützt mit weltweit rund 17.000 Mitarbeitern die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Das neue Gebäude, dessen Kosten mit 13,8 Mio. Euro veranschlagt sind, wird über eine Brutto-Grundfläche von 7.400 m² auf einem Unterschoss, dem Erdgeschoss sowie drei Obergeschossen verfügen. Die zusätzlichen Büroflächen werden Platz für 90 Arbeitsplätze sowie Besprechungs- und Seminarräume bieten. Außerdem wird in dem Neubau die betriebseigene Kindertagesstätte der GIZ untergebracht sein. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2013 vorgesehen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.giz.de/de/SID-9AE35DE3-68399184/presse/5579.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" >Pressemitteilung der GIZ</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Oberflächennahe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großes Interesse für die Geothermie auf der Hannover Messe 2012</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/15/grosses-interesse-fur-die-geothermie-auf-der-hannover-messe-2012.html</link>
			<description>Als ein Erneuerbare Energien-Sektor, der mit Hilfe innovativer Technologien die Wärme aus dem Erdinneren nutzt, war die Geothermiebranche auf der diesjährigen Hannover Messe erstmals mit einem eigenen „Kompetenzzentrum“ vertreten. An den Ständen in Halle 27 konnten die Besucher der weltweit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als ein Erneuerbare Energien-Sektor, der mit Hilfe innovativer Technologien die Wärme aus dem Erdinneren nutzt, war die Geothermiebranche auf der diesjährigen Hannover Messe erstmals mit einem eigenen „Kompetenzzentrum“ vertreten. An den Ständen in Halle 27 konnten die Besucher der weltweit wichtigsten Industriemesse vom 23. bis 27. April die Möglichkeiten der Tiefen und Oberflächennahen Geothermie kennenlernen und sich über Technologien und den aktuellen Stand der Erdwärmenutzung informieren. </p>
<p class="bodytext">Neben dem GtV-Bundesverband Geothermie waren mit dem geothermischen Weltverband IGA, dem „Internationalen Geothermiezentrum“, dem „Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik“, dem Netzwerk GeoEnergy-Celle e.V. sowie dem Unternehmen Hütte Bohrtechnik Ansprechpartner aus Forschung und Praxis in Deutschland sowie auch der internationalen Geothermie vor Ort.</p>
<p class="bodytext">Am Stand des GtV-BV konnten die anwesenden Vertreter des Präsidiums sowie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle intensive Gespräche führen. Zu den Kontakten zählten zum einen natürlich <b>zahlreiche interessierte Messebesucher sowie Journalisten</b>. Zum anderen kamen jedoch auch viele <b>nationale und internationale Unternehmensvertreter</b> auf den GtV-BV zu, um den Kontakt zur deutschen Geothermiebranche aufzunehmen oder um grundsätzlich etwas über den Stand der Erdwärmenutzung in Deutschland zu erfahren. Besonders erfreulich war, dass sich auch hochrangige Politiker Zeit nahmen, das Kompetenzzentrum Geothermie zu besuchen. So kamen die EU-Kommissare <b>Günther Oettinger </b>(EU-Kommissar für Energie) und<b> Connie Hedegaard</b> (EU-Kommissarin für Klimaschutz) zu den Ständen der Geothermie und informierten sich zu aktuellen Entwicklungen und auch <b>Reinhard Bütikofer</b>, Abgeordneter der Grünen im Europäischen Parlament, sprach mit den Anwesenden der Geothermiebranche über Aktuelles aus der<br /> Erdwärmebranche.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten &amp; Kurzmeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Machbarkeitsstudie zur Tiefengeothermie in Bad Bevensen</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/14/machbarkeitsstudie-zur-tiefengeothermie-in-bad-bevensen.html</link>
			<description>Das Land Niedersachsen wird eine Machbarkeitsstudie über die geologischen und verfahrenstechnischen Möglichkeiten der Erdwärmenutzung in Bad Bevensen fördern. Den entsprechenden Förderbescheid überbrachte am 11. Mai Umweltminister Stefan Birkner, nachdem im Dezember 2011 bereits Ministerpräsident...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Land Niedersachsen wird eine Machbarkeitsstudie über die geologischen und verfahrenstechnischen Möglichkeiten der Erdwärmenutzung in Bad Bevensen fördern. Den entsprechenden Förderbescheid überbrachte am 11. Mai Umweltminister Stefan Birkner, nachdem im Dezember 2011 bereits Ministerpräsident David McAllister seine Unterstützung für die Pläne in Bad Bevensen ausgesprochen hatte. 272.826 Euro erhält die Stadt von der landeseigenen NBank, um das tiefengeothermische Projekt weiter voranzutreiben.<br /><br />Über zwei ca. 2.200 Meter tiefe Bohrungen soll in der Kurstadt bis zu 85°C heiße Sole gefördert werden. Als Abnehmer für die Wärme sind zurzeit das Kurhaus mit seinen Einrichtungen sowie zwei benachbarte große Kliniken vorgesehen. „Das Zusammenspiel zwischen Potenzial und Abnehmern ist in Bad Bevensen optimal“, bilanzierte dazu Professor Dr. Dieter Michalzik von der Geodienste GmbH aus Garbsen. „Den etwa 60°C warmen Rücklauf aus den Kliniken könnten wir dann sogar noch im Bad nutzen.“ Für die Umsetzung des Projektes werden Kosten von rund zehn Millionen Euro erwartet. Angesichts der Einsparungen von etwa 900.000 Euro durch das Heizen mit Erdwärme in den drei Großabnehmern würden sich diese Investitionen jedoch bereits innerhalb von zehn Jahren armortisieren.<br /><br />Umweltminister Birkner betonte, dass Niedersachsen in dem Bad Bevenser Projekt einen möglichen „Leuchtturm“ sieht, der gut in das jüngst verabschiedete Energiekonzept des Landes passe. Birkner: „Das Bad Bevenser Konzept ist für uns von besonderem Interesse. Es ist das erste hydrothermische Projekt in Niedersachsen.“ Die Ursprünge der aktuellen Planungen liegen lange zurück: 1964 hatte es in Bad Bevensen Bohrungen bis in Tiefen von 3.000 Metern gegeben. Gesucht wurde nach Öl, gefunden wurde rund 80°C heiße Sole, für die damals aber noch niemand Verwendung hatte. Das Bohrloch wurde geschlossen. Die heute für Kurzwecke geförderte Sole wird aus einem benachbarten Bohrloch aus 700 Meter Tiefe gefördert.<br /><br />Quellen: <a href="http://www.az-online.de/nachrichten/landkreis-uelzen/bad-bevensen/leuchtturm-geothermie-2315354.html?cmp=defrss" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >az-online.de</a>, <a href="http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/01/23/bad-bevensen-hofft-auf-geothermie-projekt.html" title="Opens external link in new window" target="_self" class="external-link-new-window" >GtV-Newsmeldung vom 23.Januar 2012</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pläne für weiteres Geothermie-Großprojekt in der Schweiz</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/11/plane-fur-weiteres-geothermie-grossprojekt-in-der-schweiz.html</link>
			<description>In der Schweiz soll nicht nur in St. Gallen heißes Wasser aus dem  Untergrund zur Energiegewinnung genutzt werden. Auch im nah gelegenen  Gebiet Gossau-Herisau prüfen die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke  AG (SAK), die Stadtwerke St. Gallen und die Axpo bereits, ob ein zweites  oder gar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der Schweiz soll nicht nur in St. Gallen heißes Wasser aus dem  Untergrund zur Energiegewinnung genutzt werden. Auch im nah gelegenen  Gebiet Gossau-Herisau prüfen die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke  AG (SAK), die Stadtwerke St. Gallen und die Axpo bereits, ob ein zweites  oder gar drittes Geothermie-Kraftwerk inklusive Fernwärmenetz in der  Region gebaut werden könnte. Dazu wurde kürzlich ein Konsortium  gegründet, eine 3D-Seismik-Kampagne hatte das geothermische Potenzial  schon vor zwei Jahren aufgezeigt.</p>
<p class="bodytext">Die beiden derzeit anvisierten  potenziellen Standortgebiete brauchen nicht um das Kraftwerk zu buhlen.  „Finden wir zwei geeignete Standorte, ist es nicht auszuschließen, dass  wir beide nutzen“, sagt Ralph Egeter, Leiter neuer Kraftwerksprojekte bei  der SAK und Geschäftsführer des Konsortiums. Die Konsortiumspartner  begründen ihr großes Interesse an einem oder gar zwei Großprojekten  damit, dass die Geothermie bei den erneuerbaren Energien in der Schweiz  das größte Potenzial habe. Zudem besäßen solche Projekte immer noch  Pioniercharakter.</p>
<p class="bodytext">Zunächst sollen nun die seismischen Pläne  analysiert und Modellversuche vorgenommen werden. Weiterhin würden die  ersten Bohrungen in St. Gallen abgewartet, die aufgrund fehlenden  Bohrgerätes jüngst verschoben werden mussten (siehe <a href="http://www.geothermie.de/../news-anzeigen/2012/05/09/geothermie-bohrungen-in-st-gallen-verzogern-sich.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" >GtV-Newsmeldung vom 9. Mai 2012</a>).  Doch selbst wenn die Bohrungen in St. Gallen nicht erfolgreich wären,  könnte das Projekt Herisau-Gossau trotzdem weitergeführt werden, da auch  nach Ansicht des Konsortiums „schon 500 Meter nebenan Wasser sein  könnte“. Bis Ende 2013 soll nun die Machbarkeitsstudie vorliegen.  „Verläuft alles nach Plan, koppeln wir bereits 2017 Energie aus“, so  Egeter.</p>
<p class="bodytext">Die beiden Projekte in St. Gallen und Gossau-Herisau  gründen nicht nur auf den gleichen seismischen Daten, auch der  Kostenvoranschlag dürfte ähnlich ausfallen: St. Gallen budgetierte 160  Millionen Franken für Bohrungen, Kraftwerk und die erste Etappe des  Fernwärmenetzes. „Wir bewegen uns im selben Bereich“, sagt Ralph Egeter.  Dies bedeutet mindestens 100 Millionen Franken.</p>
<p class="bodytext">Die örtlichen  Behörden sehen dem Großprojekt interessiert entgegen. „Wenn es eine  Möglichkeit gibt, erneuerbare Energie zu gewinnen, dann sollte man sie  nutzen“, sagt Paul Signer, Gemeindepräsident von Herisau. Man habe mit  der SAK bereits die Idee einer Holzschnitzelanlage inklusive  Fernwärmenetz geprüft. Dies werde nun auf Eis gelegt, da ein  Erdwärmekraftwerk langfristig sinnvoller sei. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,2974284" title="Opens external link in new window" target="_blank" >St. Galler Tagblatt&nbsp;</a><span id="1337089361900S">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Geothermie weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geothermie-Bohrungen in St. Gallen verzögern sich </title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/09/geothermie-bohrungen-in-st-gallen-verzogern-sich.html</link>
			<description>Der für den kommenden Sommer geplante Bohrbeginn für das Geothermieprojekt in St. Gallen (Schweiz) verzögert sich erneut: Das beauftragte Unternehmen verfüge im Moment über keinen Bohrturm mit der notwendigen Hakenlast von 450 Tonnen. Bohrtürme dieser Größe seien in ganz Europa gesucht. Die Stadt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der für den kommenden Sommer geplante Bohrbeginn für das Geothermieprojekt in St. Gallen (Schweiz) verzögert sich erneut: Das beauftragte Unternehmen verfüge im Moment über keinen Bohrturm mit der notwendigen Hakenlast von 450 Tonnen. Bohrtürme dieser Größe seien in ganz Europa gesucht. Die Stadt werde nun alle möglichen Alternativen prüfen, sagte der zuständige Stadtrat am 9. Mai vor den Medien.</p>
<p class="bodytext">Bereits bei der Ausschreibung des Bohrauftrags hatte es Verzögerungen gegeben: Das Verfahren musste abgebrochen und neu ausgeschrieben werden, nachdem zwei unterlegene Bohrunternehmen Einspruch erhoben hatten (siehe <a href="http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/01/17/st-gallen-schreibt-bohrarbeiten-erneut-aus.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >GtV-Newsmeldung vom 17. Januar 2012</a>). Gemäß dem Urteil waren die Zuschlagskriterien nicht genügend transparent. Die zweite Ausschreibung des Bohrauftrags ist zwar ohne Einsprachen abgelaufen, doch da ein geeigneter Bohrturm für das Erdwärme-Projekt gegenwärtig nicht verfügbar ist, müssen die St. Gallener sich nun bis zum Bohrbeginn weiter gedulden.</p>
<p class="bodytext">Im Untergrund St. Gallens wird auf Grundlage seismischer Voruntersuchungen in 4.000 Metern Tiefe heißes Thermalwasser erwartet. Die Stimmberechtigten der Stadt hatten dem Erdwärme-Projekt im Umfang von 160 Millionen Franken im November 2010 zugestimmt. Ursprünglich sollte Ende 2011 mit den Bohrungen begonnen werden. 76 Millionen Franken kosten die Tiefenbohrungen und der Bau des Kraftwerks, der Bund hat eine Risikogarantie von 24 Millionen Franken zugesichert. Für 83 Millionen wird das Fernwärme-Netz in Etappen ausgebaut. Mittelfristig sollen bis zur Hälfte der Gebäude in der Stadt umweltfreundlich mit Geothermie geheizt werden.</p>
<p class="bodytext">Umfassende Informationen zum Geothermieprojekt St. Gallen finden Sie auf der <a href="http://www.geothermie.stadt.sg.ch/aktuell/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Internetseite des Projektes</a>. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/geothermie-bohrungen-st-gallen-verzoegern-sich?prev=printmail%2F1239036" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Südostschweiz.ch&nbsp; <span id="1336571059857S"></span></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tiefe Geothermie in Bayern: Erfolgsregion mit besten Wachstumsaussichten</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/07/tiefe-geothermie-in-bayern-erfolgsregion-mit-besten-wachstumsaussichten.html</link>
			<description>Eine Erhebung der „Sektion Tiefe Geothermie“ des GtV-Bundesverbandes Geothermie hat aktuelle Zahlen zur Tiefen Geothermie im bayerischen Molassebecken erbracht. Ein Anlass für Dr. Christian Pletl, Mitglied des Vorstandes der Sektion, die derzeitige Situation der „Erfolgsregion der Tiefen Geothermie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i>Eine Erhebung der „Sektion Tiefe Geothermie“ des GtV-Bundesverbandes Geothermie hat aktuelle Zahlen zur Tiefen Geothermie im bayerischen Molassebecken erbracht. Ein Anlass für Dr. Christian Pletl, Mitglied des Vorstandes der Sektion, die derzeitige Situation der „Erfolgsregion der Tiefen Geothermie in Mitteleuropa“ zu reflektieren sowie einen Ausblick auf ihre weitere Entwicklung zu geben.</i><br /><br />Aktuell (Stand 03 /2012) sind in Bayern zwölf Anlagen zur Nutzung der Tiefen Geothermie für Fernwärmeerzeugung bzw. Stromproduktion in Betrieb. Kumuliert verfügen sie bereits über 76 Betriebsjahre. Die ältesten Geothermieheizwerke Erding und Straubing laufen bereits seit 1998 bzw. 1999. In Summe verfügt Bayern über eine installierte geothermische Wärmeleistung von ca. 130 MW sowie ca. 3 MW elektrische Leistung. Im Jahr 2011 haben die Anlagen insgesamt rund 350 GWh Wärme erzeugt. Damit könnte man 25.000 Dreipersonenhaushalte, d.h. fast eine 75.000-Einwohner-Stadt, komplett versorgen. Im Vergleich zu konventionellen Erdgasheizungen hat die geothermisch erzeugte Wärme in Bayern auf diese Weise ca. 90.000 Tonnen CO2 eingespart.<br /><br />Die Tiefe Geothermie ist in den vergangenen 10 Jahren zudem nicht nur zu einem wichtigen Bestandteil der bayerischen Energiepolitik, sondern auch zu einem Wirtschaftsfaktor des Landes herangewachsen. Allein in die bestehenden Projekte wurden bis heute ca. 450 Mio. € investiert und die Projekte generieren einen jährlichen Umsatz von über 30 Mio. €. Hinzu kommt, dass durch den Einsatz der Geothermie der bayerische Gasbezug aus dem Ausland rechnerisch um ca. 9 Mio. € pro Jahr reduziert wird. <br /><br />Die bayerischen Tiefengeothermie-Projekte werden in den nächsten Jahren durch weiteren Netzausbau sowie durch Anlagen- und Betriebsoptimierungen ihren Absatz und die geothermische Wärmeproduktion signifikant (&gt;20%) erhöhen können. Darüber hinaus werden in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Anlagen realisiert. Bei fünf Projekten sind die Bohrungen bereits fertiggestellt und die Anlagen werden spätestens 2013 in Betrieb gehen. Bei fünf weiteren Projekten sind die Bohrungen in Gang bzw. die Bohrplätze oder die Heizwerke gebaut. Durch diese zehn neuen Anlagen wird sich die installierte Wärmeleistung Bayerns erneut verdoppeln und die Stromproduktion mehr als verzehnfachen. Die Erzeugung elektrischer Energie wird dann in der CO2-Einsparung einen ebenso großen Beitrag leisten wie die Wärmeproduktion. Weitere Anlagen sind bereits sehr weit in der Planung und zum Teil schon mit Gemeinderatsbeschlüssen unterlegt und auch geplante Erweiterungsbohrungen bestehender Projekte kommen hinzu. <br /><br />Auch in den nördlicher gelegenen Regionen des Molassebeckens, in denen die geothermisch relevante Schicht des Malm weniger tief liegt und daher geringere Temperaturen erreicht werden, wird eine Nutzung des thermischen Potenzials in Abhängigkeit von den Nutzungsmöglichkeiten und unter Einsatz z.B. zusätzlicher Wärmepumpentechnologie nun wieder vermehrt in Betracht gezogen. <br /><br />Das Gesamtpotenzial der geothermischen Nutzung aus dem Malm wird im bayerischen Energiekonzept »Bayern Innovativ« mit 1.800 MW für die Wärme und mit 300 MW für Strom angegeben. Theoretisch könne, gemäß dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, mit dem Wärmepotenzial aus dem Erdinneren der Großraum München komplett mit Wärme versorgt werden. Der Ausbau wird neben der Erschließung neuer Gebiete zunehmend auch über die Erweiterung (siehe z.B. Erweiterung Pullach 2011) und die Nachverdichtung im Bereich bestehender Projekte erfolgen.<br /><br /><i>Zum Thema „Bayerisches Molassebecken – Erfolgsregion der Tiefengeothermie in Mitteleuropa“ haben Dr. Christian Pletl (Stadtwerke München und Mitglied im STG-Vorstand des GtV-BV) und Dr. Klaus Dorsch (Erdwerk GmbH) einen ausführlichen Artikel im Heft 73 der <a href="service/publikationen/zeitschrift-geothermische-energie.html" title="Opens internal link in current window" target="_self" class="internal-link" >Zeitschrift „Geothermische Energie“</a>&nbsp; verfasst. Das Heft geht allen Mitgliedern und Abonnenten in den nächsten Tagen per Post zu.</i><br /><span id="1336396199352S">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 15:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geothermie als Plan B</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/04/geothermie-als-plan-b.html</link>
			<description>Vor drei Jahren bohrte die RAG Austria (Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft) in der Ortschaft Mühlleiten in Oberösterreich ein 2.850 Meter tiefes Bohrloch. Damals hoffte man darauf, auf Erdöl zu stoßen. Als die bis zu drei Millionen Euro teure Bohrung nicht erfolgreich war, versuchte man andere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:normal">Vor drei Jahren bohrte die RAG Austria (Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft) in der Ortschaft Mühlleiten in Oberösterreich ein 2.850 Meter tiefes Bohrloch. Damals hoffte man darauf, auf Erdöl zu stoßen. Als die bis zu drei Millionen Euro teure Bohrung nicht erfolgreich war, versuchte man andere Wege zu gehen. Das Ergebnis nach einem Jahr Planungs- und Bauzeit: die Tiefe Erdwärmesonde (TEWS) Mühlleiten. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;">Die vor kurzem eröffnete Anlage gewinnt Erdwärme aus dem Untergrund gleich dem Prinzip der oberflächennahen Erdwärmesonden bei Einfamilienhäusern, welche meist rund 100 Meter in die Tiefe reichen. Aufgrund der wesentlich höheren Gesteinstemperaturen in den 2.850 Metern Tiefe des Bohrlochs in Mühlleiten ist bei der „Tiefen Erdwärmesonde“ jedoch keine Zuschaltung einer Wärmepumpe nötig. Die im Gestein enthaltene Wärme wird mittels einer speziellen Wärmeträgerflüssigkeit im geschlossenen System der Sonde an die Oberfläche gefördert. Durch einen Wärmetauscher wird dem erwärmten Wasser die Energie entzogen und durch die Rückführung des abgekühlten Wassers kann es sich erneut erwärmen. Mit einer Temperatur von 105 °C in der Tiefe, wird so jährlich eine Wärmeproduktion von bis zu 3.500 Megawattstunden ermöglicht.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;">Die gewonnene Wärme wird an die Bioenergie Neukirchen geliefert, die in der Nachbargemeinde Neukirchen an der Vöckla ein Biomasseheizwerk samt Nahwärmenetz betreibt. Durch den Abschluss eines Abkommens mit der RAG bezieht sie nun 1/3 der Wärme für ihre Kunden aus der Tiefen Erdwärmesonde. Damit kann die wirtschaftliche Effizienz der Biomasse-Anlage erhöht&nbsp; und das Nahwärmenetz um 1.000 Meter erweitert werden. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:normal">Die Nutzung der Tiefen Erdwärmesonde in Neukirchen ist beispielgebend für weitere Projekte der RAG, die sich in Vorbereitung befinden. RAG Vorstandsdirektor Ing. Kurt Sonnleitner erklärt, dass „jede unserer Bohrungen in Zukunft in der lokalen Gemeinde für Erdwärme genutzt werden könnte.“(ew)</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto; line-height:normal;mso-outline-level:1">Quellen:&nbsp; <a href="http://ooe.orf.at/news/stories/2531573/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.orf.at</a>,<a href="http://www.rag-austria.at/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" > </a><a href="http://www.rag-austria.at/de/presse/veroeffentlichungen/details/article/bayerisches-gasfeld-assing-produziert.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.rag-austria.at</a><a href="http://www.ragaustria.at/presse/veroeffentlichungen/details/article/bayerisches-gasfeld-assing-produziert.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" > </a></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Für wissenschaftlich nachvollziehbare Argumente zugänglich bleiben“</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/03/fur-wissenschaftlich-nachvollziehbare-argumente-zuganglich-bleiben.html</link>
			<description>In einem Interview mit der Schwetzinger Zeitung vom 3. Mai 2012 erläutern der Geschäftsführer der Betreiberfirma GeoEnergy, Friedrich Bill, und der Sprecher der Firma, Dr. Heiko Wildberg, ihre Sichtweise auf die Diskussionen um die im Bau befindliche Geothermieanlage in Brühl. Dabei fordern sie,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In einem Interview mit der Schwetzinger Zeitung vom 3. Mai 2012 erläutern der Geschäftsführer der Betreiberfirma <a href="http://www.geoenergy.de/de/unternehmen/index.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >GeoEnergy</a>, Friedrich Bill, und der Sprecher der Firma, Dr. Heiko Wildberg, ihre Sichtweise auf die Diskussionen um die im Bau befindliche Geothermieanlage in Brühl. Dabei fordern sie, die „manchmal hysterisch wirkende Diskussion“ auf eine vernünftige, wissenschaftlich nachvollziehbare Basis zu bringen und bitten die Gegner um „so viel Offenheit, dass man für wissenschaftlich nachvollziehbare Argumente zugänglich bleibt und nicht alles, das für die Geothermie spricht, schlichtweg nicht akzeptiert.“ Weiterhin erklären sie das Monitoringsystem zur Überwachung seismischer Aktivitäten und die daraus resultierenden Maßnahmen und unterstreichen die Sicherheit sowie den ökonomischen und ökologischen Nutzen des Kraftwerkes. Das vollständige Interview finden Sie <a href="http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/bruhl/haben-bereits-20-millionen-euro-investiert-1.560980" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a>.</p>
<p class="MsoNormal">In Brühl errichtet die Firma <a href="http://www.geoenergy.de/de/unternehmen/index.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" >GeoEnergy</a> das erste große Geothermiekraftwerk Baden-Württembergs. Vorgesehen ist eine elektrische Leistung von 5 MW. Seit März 2012 laufen die Bohrarbeiten, die bis Anfang September 3.700 Meter Tiefe erreichen werden. Teile der Bevölkerung stehen dem Vorhaben sehr kritisch gegenüber. So wurde auch die Auftaktveranstaltung zum <a href="http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/03/30/beginn-der-bohrarbeiten-in-bruhl.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Beginn der Bohrarbeiten</a> von Bürgerprotesten begleitet und seitdem haben mehrere weitere Veranstaltungen der Gegner stattgefunden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wohnungsbaugesellschaft baut auf Erdwärme</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/05/02/wohnungsbaugesellschaft-baut-auf-erdwarme.html</link>
			<description>Für ihren Neubau im Zentrum der Stadt Plauen (Sachsen) hat sich die Plauener Wohnungsbaugesellschaft (WBG) erneut für eine Wärmeversorgung mittels oberflächennaher Geothermie entschieden. Bereits bei vorangegangenen Bauten hatte die WBG Erdwärmeanlagen installiert, so dass man auf diese positiven...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für ihren Neubau im Zentrum der Stadt Plauen (Sachsen) hat sich die Plauener Wohnungsbaugesellschaft (WBG) erneut für eine Wärmeversorgung mittels oberflächennaher Geothermie entschieden. Bereits bei vorangegangenen Bauten hatte die WBG Erdwärmeanlagen installiert, so dass man auf diese positiven Erfahrungen aufbauen konnte. Alle 28 Wohnungen des neuen Gebäudes sind mit Fußbodenheizungen ausgestattet, die durch Erdwärme in Verbindung mit Wärmepumpen betrieben werden. Dafür wurden 13 Bohrungen in bis zu 136 Meter Tiefe niedergebracht, um Erdwärmesonden im Untergrund zu installieren. Die Wärmeträgerflüssigkeit der Sonde nimmt die Wärme im Untergrund auf und befördert sie an die Oberfläche. Dort hebt die Wärmepumpe die Temperatur der Flüssigkeit weiter an, um das notwendige Heizniveau zu erreichen. Im Gegensatz zu konventionellen, an den Wänden installierten Heizkörpern, sind dabei für Fußbodenheizung bereits 30-35°C ausreichend. Das Warmwasser für die Hausbewohner wird hingegen nicht mit Erdwärme bereitet, sondern, wie in anderen Gebäuden üblich, über die Fernwärmeversorgung bereitgestellt. </p>
<p class="bodytext">Neben den ökologischen Effekten durch Einsparungen von Emissionen aus Öl- oder Gasheizungen profitieren die Mieter vor allem von niedrigeren Heizkosten. Diese machen einen beträchtlichen Teil der Miete aus und sind nach Angaben der WBG im Fall der geothermisch beheizten Wohnungen nur etwa halb so teuer, statt 80 - 90 Cent pro Quadratmeter werden nur etwa 40 Cent anfallen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Plauen-Neubau-an-der-Marktstrasze-wird-mit-Erdwaerme-beheizt-artikel7974580.php" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Freie Presse </a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Oberflächennahe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bayern fördert neue Technologie für geothermische Bohrungen</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/04/30/bayern-fordert-neue-technologie-fur-geothermische-bohrungen.html</link>
			<description>Mit 400.000 Euro unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium das Geothermie-Projekt in Traunreut, das seit Jahresbeginn 2012 dabei ist, die Bohrungen durchzuführen. Die Förderung des Vorhabens erfolgt im Rahmen des Bayerischen Programms ‚Rationellere Energiegewinnung und -verwendung’. Es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto; line-height:normal">Mit 400.000 Euro unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium das Geothermie-Projekt in Traunreut, das <a href="http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/02/01/offizieller-bohrbeginn-in-traunreut.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >seit Jahresbeginn 2012 dabei ist, die Bohrungen durchzuführen</a>. Die Förderung des Vorhabens erfolgt im Rahmen des Bayerischen Programms ‚Rationellere Energiegewinnung und -verwendung’. Es bezuschusst neue Energietechnologien sowie Energieeinspartechnologien. </p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto; line-height:normal">Die Firma Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH demonstriert in Traunreut eine neue Technologie, mit der das Risiko von Fehlbohrungen minimiert werden kann. Mit der so genannten „InBohrlochSeismik“ soll die Vorhersagegüte für alle wesentlichen Daten, die für den wirtschaftlichen Betrieb einer Geothermieanlage relevant sind, deutlich verbessert werden. Das Verfahren korrigiert hoch aufgelöste Daten aus geophysikalischen Bohrlochmessungen und Informationen, die direkt an den Bohrkernen gewonnen werden, mit Daten, die aus einer dreidimensionalen Seismik aus dem direkten Bohrungsumfeld stammen. </p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto; line-height:normal">Nähere Informationen zum Programm ‚Rationellere Energiegewinnung und -verwendung’ sind abrufbar unter <a href="http://www.stmwivt.bayern.de/energie-und-rohstoffe/foerderprogramme/energie-rationell" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.stmwivt.bayern.de.</a></p>
<p class="MsoNormal">Quelle: <a href="http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/pressearchiv/2012/04/pm213.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung des </a><a href="http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/pressearchiv/2012/04/pm213.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweite Bohrung in Altdorf beginnt</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/04/27/zweite-bohrung-in-altdorf-beginnt.html</link>
			<description>Am 24. April 2012 hat für das Geothermieprojekt im bayerischen Markt Altdorf die zweite Bohrung begonnen. Die Bohranlage der Daldrup &amp; Söhne AG ist bereits errichtet, um bis in rund 700-800 Metern Tiefe vorzudringen. Dort wird eine förderfähige Thermalwassermenge von rund 180 Litern pro Sekunde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 24. April 2012 hat für das Geothermieprojekt im bayerischen Markt Altdorf die zweite Bohrung begonnen. Die Bohranlage der Daldrup &amp; Söhne AG ist bereits errichtet, um bis in rund 700-800 Metern Tiefe vorzudringen. Dort wird eine förderfähige Thermalwassermenge von rund 180 Litern pro Sekunde bei einer Temperatur von 70°C erwartet. Die Bohrung „Altdorf Thermal 2“ soll als Förderbohrung genutzt werden, um die Gemeinde Altdorf mit Fernwärme zu versorgen.</p>
<p class="bodytext">Die erste Bohrung des Altdorfer Geothermie-Projektes wurde bereits 2008 abgeteuft und fand schon in 611 Metern Thermalwasser mit einer Temperatur von 65°C bei einer Förderrate von rund 90 Litern pro Sekunde. Die eigentlich erwarteten Werte von 60°C bei einer Schüttung von ca. 50 Litern pro Sekunde wurden somit deutlich übertroffen. Dabei profitiert das Projekt von einer geologischen Anomalie, die im sogenannten Landshut-Neuöttinger Hoch den höchsten bisher in Deutschland bekannten geothermischen Gradienten von über 12° C Temperaturzunahme pro 100 m aufweist (durchschnittlicher Gradient in Mitteleuropa: 3° pro 100m).</p>
<p class="bodytext">Quellen: <a href="http://www.idowa.de/landshuter-zeitung/container/container/con/1007600.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.idowa.de</a>, <a href="http://www.altdorf-geothermie.de/startseite.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Geothermie Markt Altdorf</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geothermie in der Praxis erleben: Projektbesichtigungen als wichtiger Beitrag zur Akzeptanzsteigerung</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/04/26/geothermie-in-der-praxis-erleben-projektbesichtigungen-als-wichtiger-beitrag-zur-akzeptanzsteigerung.html</link>
			<description>Gerade bei großen Projekten, wie sie im Bereich der tiefen Geothermie üblich sind, ist eine umfassende Kommunikation der Vorhaben an die betroffenen Kommunen und Anwohner von großer Bedeutung. Denn mit einer rechtzeitigen Beteiligung der Bevölkerung kann die Akzeptanz des Projektes und auch der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gerade bei großen Projekten, wie sie im Bereich der tiefen Geothermie üblich sind, ist eine umfassende Kommunikation der Vorhaben an die betroffenen Kommunen und Anwohner von großer Bedeutung. Denn mit einer rechtzeitigen Beteiligung der Bevölkerung kann die Akzeptanz des Projektes und auch der Geothermie insgesamt in der Gesellschaft deutlich verbessert werden. </p>
<p class="bodytext">Immer mehr Betreiber von Geothermieprojekten führen daher Informationsmaßnahmen durch, um über ihr Vorhaben aufzuklären und Vorbehalte aus dem Weg zu räumen. Mögliche Aktionen dazu sind z.B. Besichtigungen bestehender Anlagen sowie die Präsentation der durchgeführten Maßnahmen vor Ort. Wie positiv solche Angebote angenommen werden, zeigen derzeit Beispiele aus Brühl und Traunstein.<br /><br /><b>Traunstein : 3D-Seismik zum Anfassen</b><br />Mit bis zu 150°C<span id="1335431893196S">&nbsp;</span>heißem Thermalwasser, das in 4.800 bis 5.900 m Tiefe lagert, soll ab dem Jahr 2015 in Traunstein in einem Geothermie-Kraftwerk umweltfreundlich Strom und Heizenergie erzeugt werden. Um die genaue Lage des Wassers festzustellen, führt die Geothermie Traunstein Projekt GmbH aktuell 3D-seismische Untersuchungen im knapp 75 Quadratmeter großen Aufsuchungsfeld in und um Traunstein durch. Das Unternehmen hat nun die Bevölkerung dazu eingeladen, das seismische Untersuchungsverfahren hautnah mitzuerleben: In Nußdorf wurde das Verfahren der Vibrationsseismik detailliert erläutert und auch ein Vibrationsfahrzeug in Aktion vorgestellt. <br /><br />„Die Theorie der 3D-Seismik haben wir bereits auf unseren Bürgerinformationsabenden erläutert, jetzt wollten wir den Bürgern eine Möglichkeit bieten, die Praxis der Untersuchungen und das verwendete Spezialgerät erleben zu können“, erklärt Thomas Engmann, Geschäftsführer der Geothermie Traunstein Projekt GmbH. Den Teilnehmern der Veranstaltung wurden detailliert Zweck und Ablauf einer 3D-Seismik erklärt und die Gäste konnten ein Vibrationsfahrzeug vor Ort bei der Arbeit verfolgen sowie den Verantwortlichen ihre Fragen stellen. Weitere Details der Aktion erfahren Sie in einer <a href="http://www.geothermie-traunstein.de/de/presse/3d-seismik-zum-anfassen-vibrationsfahrzeug-wird-der-oeffentlichkeit-praesentiert" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung der Geothermie Traunstein Projekt GmbH</a>. Informationen und Ansprechpartner zu dem Projekt sind auf der Website <a href="http://www.geothermie-traunstein.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.geothermie-traunstein.de</a> bereitgestellt.<br /><br /><b>Brühler Bürger besichtigen Geothermieanlage in Soultz</b><br />Über die hohe Akzeptanz des dortigen Geothermieprojektes bei der regionalen Bevölkerung staunten <span id="1335433246398S"></span>Bürger der Stadt Brühl (Baden-Württemberg) bei einem Besuch im französischen Soultz-sous-Forêts. Das Projekt in Brühl, das Ende März mit den Borarbeiten begonnen hat, ist derzeit von kontroversen Diskussionen um die Durchführung des Vorhabens sowie von Protesten regionaler Bürgerinitiativen geprägt. Eine Infofahrt der Europa-Union Rhein-Neckar führte nun eine Gruppe Bürger sowie den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck zum Geothermieprojekt Soultz-sous-Forêts im Elsass, wo seit 1987 petrothermale Technologien zur Erdwärmegewinnung entwickelt werden. Bei dem Besuch der Anlage war auch der Bürgermeister des benachbarten Dorfes Kutzenhausen, Edmond Fabacher, zugegen. Er berichtete von einer hohen Bürger-Akzeptanz für die Anlage, was die Gäste angesichts der Proteste in ihrer Heimat erstaunte. Wichtig sei es, so Fabacher, die Bevölkerung stets zu informieren.</p>
<p class="bodytext">Der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft G.E.I.E. Soultz, Thomas Kölbel, versorgte die Besucher zudem mit umfangreichen Fachinformationen zur Durchführung tiefer Geothermieprojekte. So sei bei Geothermieanlagen die Einhaltung eines geeigneten Betriebsdrucks besonders wichtig. Unterhalb eines definierten Drucks sei mit Mikro-Beben nicht zu rechnen. In Soultz wird dies mit einem seismischen Monitoring überprüft. Thomas Kölbel sieht in der Einhaltung des richtigen Betriebsdrucks in Kombination mit einem seismischen Monitoring ein geeignetes Verfahren, spürbare Erschütterungen zu vermeiden.<br /><br />Weiteres Thema war die natürliche Radioaktivität, die in Soultz seit Jahren regelmäßig überprüft wird. Ihr Vorkommen ist nicht überraschend, finden sich radioaktive Elemente doch in vielen Gesteinen sowie verschiedentlich auch in natürlichen Wasserquellen. Die Konzentrationen im Thermalwasser sind am Standort in Soultz unbedenklich, aber es gibt Ausfällungsprodukte, in denen sich radioaktive Elemente anreichern können. Ausfällungen können zu verengten Rohrquerschnitten in den Brunnen und den obertägigen Leitungen führen. Um dies zu vermeiden, ist das Thermalwasser unter anderem in einem geschlossenen Kreislauf und unter Druck zu halten. Geschäftsführer Thomas Kölbel empfiehlt hier zusätzlich, den Erfahrungen in Soultz folgend, ein sorgfältig abgestimmtes Fluid-Monitoring, mit dem Gefahren vorgebeugt werden kann.<br /><br />Quelle: <a href="http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/bruhl/hohe-burger-akzeptanz-uberrascht-die-bruhler-1.552293" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Schwetzinger Zeitung</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Förderung für Erdwärme in Japan</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/04/25/mehr-forderung-fur-erdwarme-in-japan.html</link>
			<description>Das japanische Umweltministerium hat die Erkundung von Standorten für Geothermie-Kraftwerke sowie die Errichtung der Anlagen vereinfacht. Durch die Maßnahmen soll die Erzeugung von Strom aus Erdwärme gesteigert werden. Aufgrund seiner Lage auf dem pazifischen Feuerring verfügt Japan über ein sehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das japanische Umweltministerium hat die Erkundung von Standorten für Geothermie-Kraftwerke sowie die Errichtung der Anlagen vereinfacht. Durch die Maßnahmen soll die Erzeugung von Strom aus Erdwärme gesteigert werden. Aufgrund seiner Lage auf dem pazifischen Feuerring verfügt Japan über ein sehr großes geothermisches Potenzial. Die meisten günstigen Standorte liegen jedoch in staatlichen Forsten und Naturparks, wo kommerzielle Projekte bislang besonders vielen Restriktionen unterlagen. Nun hat das Umweltministerium jene Zonen erweitert, in denen Unternehmen nach Quellen für Erdwärme suchen dürfen. So wird selbst für die bisher am stärksten beschränkten Gebiete eine Erlaubnis erteilt, falls es für die Erschließung einer nahegelegenen Quelle notwendig ist.</p>
<p class="bodytext">Das Umweltministerium versteht sich als Förderer erneuerbarer Energien und will ihr Potenzial möglichst umfassend ausschöpfen. Das geothermische Potenzial Japans liegt Schätzungen zufolge bei 23.470 MW. Trotzdem wurde nach dem Bau einiger Anlagen in den 1980er Jahren der Entwicklung der Atomenergie Vorrang eingeräumt. Heute verfügen in Japan 18 Geothermiekraftwerke über eine Leistung von insgesamt 537 MW. Sie tragen damit 0,2 % zur nationalen Stromproduktion bei, ein Anteil der weit unter den Möglichkleiten des Landes liegt. Nun gilt Erdwärme jedoch als ein Hoffnungsträger in der sich nach dem Reaktorunglück in Fukushima neu ausrichtenden japanischen Energiepolitik, die die Abhängigkeit des Landes von atomar erzeugtem Strom verringern will. Neben der erleichterten Erkundung geothermischer Standorte wurden bereits weitere wichtige Weichen gestellt: So tritt am 1. Juli 2012 das Gesetz zur Förderung regenerativer Energien in Kraft, welches u.a. die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien in das Stromnetz regelt (<a href="http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2011/10/14/japan-mehr-fordergeld-fur-erdwarme.html" title="Opens external link in new window" target="_self" class="external-link-new-window" >siehe GtV-Newsmeldung vom 14. Oktober 2012</a>). </p>
<p class="bodytext">Durch die neuen Erkundungsmöglichkeiten sowie durch den gesetzlich festgelegten Einspeise-Tarif für geothermisch erzeugten Strom erhält die Erdwärmenutzung in Japan bereits neuen Schwung. Ein Konsortium aus neun Firmen unter Beteiligung der Bohrexperten von Mitsui Oil, Japan Petroleum Exploration und Inpex plant in der Präfektur Fukushima bereits mehrere Kraftwerke mit insgesamt 270 MW, dies entspricht etwa einem Viertel der Kapazität eines modernen Atomreaktors. Der Standort befindet sich ebenfalls in einem geschützten und dadurch von der geothermischen Nutzung bislang ausgeschlossenen Gebiet, dem Bandai-Asahi-National Park. Der Bau der Anlage in Fukushima wäre der erste Neubau eines Geothermiekraftwerkes in Japan seit 1999.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.dwih-tokyo.jp/de/home/news/single/article/2012/04/23/mehr-foerderung-fuer-erdwaerme/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo (DWIH Tokyo)</a><span id="1335342643602S"></span>, <a href="http://www.geothermie-nachrichten.de/japan-plant-geothermiekraftwerk-in-fukushima#more-4311" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Geothermie-Nachrichten</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Geothermie weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 10:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weiteres Projekt für Erdwärme Oberland</title>
			<link>http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2012/04/24/weiteres-projekt-fur-erdwarme-oberland.html</link>
			<description>Die Erdwärme Oberland treibt im Raum Icking/Wolfratshausen (Bayern) ein weiteres Tiefengeothermieprojekt voran. Seit Jahresbeginn besitzt das Unternehmen gemeinsam mit der Süddeutsche Geothermie Projekte Gesellschaft (SGG) die Bergrechte für den Claim „Höhenrain“. Die SGG hatte sich vor einigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die <a href="http://www.erdwaerme-oberland.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Erdwärme Oberland</a> treibt im Raum Icking/Wolfratshausen (Bayern) ein weiteres Tiefengeothermieprojekt voran. Seit Jahresbeginn besitzt das Unternehmen gemeinsam mit der <a href="http://www.sgg-bayern.de/index.shtml" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Süddeutsche Geothermie Projekte Gesellschaft (SGG)</a> die Bergrechte für den Claim „Höhenrain“. Die SGG hatte sich vor einigen Jahren die alleinigen Rechte am Claim gesichert, war dann aber nicht tätig geworden. Obwohl die SGG ihre Bergrechte weiterhin behält, wird Erdwärme Oberland das Wolfratshauser Projekt nun federführend übernehmen. Da die SGG mit den beiden Projekten in Kirchstockach und Dürrnhaar/ Aying zu sehr beschäftigt sei, habe man einer Doppeleintragung mit Erdwärme Oberland für den Claim zugestimmt. Die Bohrrechte für die SGG wären am 31. Oktober 2013 ausgelaufen.</p>
<p class="bodytext">Der Antrag auf Aufsuchungserlaubnis für den Claim Höhenrain ist bereits beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht. Liegt die Erlaubnis vor, will Erdwärme Oberland für den Claim „Höhenrain“ voraussichtlich noch im Sommer 2012 seismische 3 D-Untersuchungen durchführen lassen. Im Gegensatz zur SGG, die bereits einen konkreten Standort für die Bohrungen im Auge hatte, will Erdwärme Oberland den gesamten Claim untersuchen, ein Standort stünde noch nicht fest. Neben dem Vorhaben in Icking/Wolfratshausen realisiert Erdwärme Oberland noch ein weiteres Tiefengeothermieprojekt in Wielenbach bei Weilheim.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/erdwaerme-neue-plaene-fuer-geothermiekraftwerk-1.1338189" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Süddeutsche Zeitung</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Tiefe Geothermie</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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