Erläuterungen und Formatvorlagen

Vorbemerkung:

Das BVG-Lexikon der Geothermie ist aus einem Glossar entstanden. Das Glossar hatte, wie es für ein Glossar typisch ist, kurze Begriffserklärungen mit selten mehr als einem Satz.

Inzwischen ist aus dem Glossar ein Lexikon geworden. Dies hat einen anderen Anspruch und will in Artikeln (Wiki-Terminologie) umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Begriffen bereitstellen. Die Artikel sollten nicht nur für den Laien oder interessierten Laien, sondern auch für Fachleute (zumindest aus Nachbardisziplinen) interessant sein. Die neueren der rund 1800 Lexikon-Einträge sind daher umfangreicher als die ersten Glossar-Einträge.

Formal lehnt sich das Lexikon weitgehend an die deutsche Wikipedia an. Dies soll zunehmend mehr und mehr erreicht werden.

Aufbau eines Artikels:

Überschrift/ Lemma:

Als Überschrift (Lemma, Wiki.Nomenklatur) wird der zu erklärende Begriff genannt.

Das Lemma (griechisch λῆμμα, lēmma, eigentlich „das Genommene“, „das Angenommene“; Plural: Lemmata) ist in der Lexikografie und Linguistik die Grundform eines Wortes, also diejenige Wortform, unter der man einen Begriff in einem Nachschlagewerk findet (Zitierform, Grundform). 

Im Deutschen ist die Zitierform für Nomen normalerweise der Nominativ Singular (z. B. Traum), für Verben der Infinitiv Präsens Aktiv (z. B. träumen). 

Zusätzlich kann die Überschrift in der Begriffliste einen Zusatz in Klammern enthalten, um Eindeutigkeit herzustellen, z.B. Falte (Geologie), Stollen (Bergbau), Maus (Computer).

Eingangsabschnitt

Jeder Artikel beginnt mit einer Erläuterung des  Lemmas (Wiki-Nomenklatur). Dies ist ein einzelner Satz oder ein kurzer Abschnitt, der den Begriff in den wesentlichen Grundzügen und möglichst allgemeinverständlich erklärt. Das Lemma wird innerhalb dieses Abschnittes fett gedruckt wiederholt.

Ausführlichkeit:

Es wird angestrebt, die Artikel zunehmend ausführlicher zu gestalten und die noch verbliebenen Glossar-Einträge zu Lexikonartikeln weiterzuentwickeln.

Untergliederung:

Wikipediaartikel haben üblicherweise ein Inhaltverzeichnis (bei mehr als 3 Abschnitten mit Überschrift). Auch für längere Artikel im Geothermie-Lexikon wird dies angestrebt. Ein Inhaltsverzeichnis setzt eine formale Untergliederung voraus, d.h. Einzelkapitel mit Überschriften (In Typo3 Überschrift 4). Die einzelnen Abschnitte, gleichgültig ob durch Überschriften getrennt oder nicht, sollten eine überschaubare Länge haben, was die Lesbarkeit am Bildschirm verbessert.

Wissenschaftlichkeit:

Das Lexikon soll auch für Fachleute interessant sein. Es können daher Formeln und andere Elemente der Fachsprache verwendet werden. Hier muss jedoch auf die korrekte Angabe von Referenzen und die Verlinkung von Quellen besonders beachtet werden. Trotz wissenschaftlicher Gestaltung der Artikel sollte auch auf die Allgemeinverständlichkeit geachtet werden. Dies gilt in besonderem Maße für den das Lemma erläuternden Eingangsabschnitt.

Abbildungen:

Abbildungen können einen Begriff greifbar machen und sind daher gern gesehen. Dabei sollten sie jedoch immer einen inhaltlichen Mehrwert haben und nicht nur aus gestalterischen Effekten eingefügt werden. Abbildungen sollten immer Informationsträger sein.

Außerdem sind die Nutzungsrechte unbedingt abzuklären und schriftlich nachzuweisen. Die Autoren der Fotos müssen vollständig genannt werden. Weitere Erläuterungen zu frei verwendbaren Bildern mit sogenannten Creative-Commons-Lizenzen (kostenlos verwendbare Fotos und Grafiken) und eine  Suchmaschine für CC-Fotos finden Sie hier:

Formate:

Neue Einträge können mit dem bereitgestellten Word-Formular an die Redaktion übermittelt werden. Durch Typo3 sind die Formate weitgehend vorgegeben. Daher kann es vorkommen, dass besondere Formatierungen nicht übernommen werden können.

Nach der Überschrift und dem einleitenden, das Lemma (in Fettdruck) enthaltenden Abschnitt folgen weitere Abschnitte, die möglicherweise eine Überschrift tragen (Typo3, Überschrift4, nicht kursiv). Danach können weiter Standardabschnitte folgen, die eine Überschrift (Typo3, Überschrift4, kursiv) haben. Dies sind, in vorgegebener Reihenfolge:

Quelle:                                   

mehr oder weniger wörtliche Quellen

Literatur:                   

Angabe von Literaturquellen (Print)

Weblinks:                   

Internetquellen

Einzelnachweise:      

Nachweis der Quelle zu einzelnen Textabschnitten; werden mit Nummern auf die jeweilige Stelle im Text bezogen.

 

Die Aufzählungen in diesen Anschnitten sind durch Spiegelpunkte getrennt:

Beispiel:

Literatur:

  • Müller, H.: Geothermie im Wandel der Zeit, Springer…..
  • Maier, P.: Erdwärmesonden in meinem Garten, Zeitschrift für Gartenbau,…..

Verlinkung:

Verlinkungen sind in elektronischen Lexika sehr wichtig. Sie sind ein wesentlicher Zusatzwert zu herkömmlichen (gedruckten) Lexika. Wichtige Begriffe, die zur Erläuterung des Eintrags verwendet werden und nicht allgemeinverständlich sind, sollten verlinkt werden. Hingegen sollte auf Triviallinks verzichtet werden. z.B. ‚Norddeutsches Becken‘: ‚norddeutsch‘ kann vorausgesetzt werden (nicht verlinken), das ‚Becken (Geologie)‘ kann aber zur wissenschaftlichen Erläuterung verlinkt werden.

Als Ziel einer Verlinkung sollten immer 1) andere Artikel des Lexikons oder 2) andere Inhalte von geothermie.de  externen Quellen vorgezogen werden. Aus pragmatischen Gründen sind auch 3) Direktverlinkungen (Verlinkungen im Fließtext) zur deutschen Wikipedia zulässig. Alle anderen Links sind unter Weblinks aufzulisten.

Quellen:

Quellenangaben sind wichtig und oft urheberrechtlich gefordert. Für wörtliche Übernahmen ist die Quelle unter Quelle: anzugeben (Ausnahme Wikipedia). Zur Kennzeichnung von Informationsquellen, die nicht wörtlich übernommen wurden, steht das Feld Literatur: oder im Falle von Webseiten Weblinks: zur Verfügung. Bei Abbildungen wird angestrebt die Quelle in der Abbildungsunterschrift und nicht unter Quelle: anzugeben.

Bezug zur Geothermie:

In das Lexikon wurden grundsätzlich nur Artikel zu Begriffen aufgenommen, die in geothermischer Literatur aufgetaucht sind. Dennoch ist nicht immer auf den ersten Blick klar, was dieser Begriff nun mit der Geothermie zu tun hat und warum er hier vorkommt. Es sollte soweit möglich ein solcher Bezug beispielsweise im letzten Artikelabschnitt (mit einer entsprechenden Überschrift) hergestellt werden.

Beispiel:

Bei den Smektiten, oder auch Smectiten (von griech. smectos = ‚gestrichen, geschmiert‘; smectis = ‚Walkerde‘) handelt es sich um Mineralgemenge aus verschiedenen quellfähigen Schichtsilikaten (Phyllosilikaten), die […]

Bezug zur Geothermie

Smektite spielen in der Geothermie eine große Rolle. Sie entstehen durch thermische Mineralalteration in den Deckschichten (caprock) von HochenthalpieGeothermielagerstätten. Da sie eine relativ hohe elektrische Leitfähigkeit haben, lassen sie sich mit mit entsprechenden geophysiklischen Verfahren (Magnetotellurik, MT oder CSEM) leicht kartieren. Indirekt wird dann über die Smektitkartierung die gesamte Lagerstätte exploriert.

Dieser Bezug ist noch nicht in allen Artikeln hergestellt worden!

Beispiel zur Angabe von Quelle und Literatur:

……. In der Geothermie spielt die Aeromagnetik eine besondere Rolle zur Kartierung der Isothermenfläche der Curie-Temperatur. Dies ist die einfachste, schnellste und preiswerteste Methode zur Kartierung einer Iso-Temperaturfläche im Untergrund.

Quelle:

Literatur:

  • Green, A. A.: A comparison of adjustment procedures for leveling aeromagnetic survey data. In: Geophysics Nummer 48(6): (1983), S. 745-753

Von all diesen Möglichkeiten sollte zunehmend mehr Gebrauch gemacht werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BVG-Geschäftsstelle in Berlin.