Gaswegsamkeit

Die Gaswegsamkeit ist ein Unterbegriff der Wegsamkeit oder Permeabilität. Diese ist ein Maß für das Durchströmen von Gasen oder Flüssigkeiten durch einen porösen Körper. Als Maßeinheit dient das Darcy, benannt nach dem französischen Wissenschaftler Henry Darcy (1803-1858), der 1856 das Fließen von Wasser durch Kiesbetten untersucht hat. Die Permeabilität wird über das Darcysche Gesetz definiert.

Die Gaswegsamkeit ist von der Wasserwegsamkeit zu unterscheiden, wobei sich physiklisch die Unterschiede hauptsächlich aus der geringen Dichte und der Kompressibiltät der Gase ergeben. Für Gase (z.B. Erdgas) ergibt sich hieraus eine starke Druck- und Temperaturabhängigkeit der Gaswegsamkeit.


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