Lokalmagnitude    

 

Die Lokalmagnitude ML  ist meist besser als Richter- Magnitude bekannt. Sie ist eine von einer Vielzahl von Magnitudenskalen mit denen die Stärke, also der Energieumsatz von Erdbeben bestimmt wird. Wie der Name sagt ist sie für lokale Beben mit Epizentralentfernungen < 1000 km geeignet.

 

Die Richterskala wurde in den 1930er Jahren von Charles Francis Richter zur Quantifizierung kalifornischer Erdbeben entwickelt. Richter hatte erkannt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Maximalausschlag im Seismogramm und der Entfernung vom Epizentrum besteht. Die so gefundene logarithmische Beziehung war geeignet, um aus dem Abklingverhalten der Amplitude auf die Stärke des Erdbebens zurückzuschließen.

 

Weitere Magnitudenskalen siehe Magnitude.

 

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