Molassebecken

Als Molassebecken wird in der regionalen Geologie der Alpenländer der von Molassesedimenten eingenommene Bereich am Alpennordrand bezeichnet. Der Begriff Molassebecken bezieht sich allgemein auch auf ein mit der Gebirgsbildung in Zusammenhang stehendes Becken, das den Verwitterungsschutt des aufsteigenden Gebirges aufnimmt (siehe dazu Molasse).

Das hier behandelte alpine Molassebecken wird unterteilt in einen größeren nördlichen Bereich, die Vorlandmolasse mit Gesteinen in überwiegend ungestörter Lagerung, und einen schmaleren südlichen Bereich unmittelbar am Alpennordrand, die Subalpine Molasse (Molassezone, Faltenmolasse) mit verschuppten und steilgestellten Molassegesteinen.

In der Geothermie hat das bayrische Molassebecken eine besondere Bedeutung. [bearbeiten]


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