Passive Seismik
Die Passive Seismik ist die Aufzeichnung und Auswertung einer Vielzahl kleiner seismischer Ereignisse die bei der Nutzung unterirdischen Raums beispielsweise beim Bergbau entstehen. Diese Aufzeichnungen werden benutzt zur
- Exploration (Strukturgeologie)
- Reservoirmanagement.
Passive Seismik liefert in der Regel ein zeitabhängiges Bild der extrahierten Größen. Ist also im Wesentlichen eine 4D-Seismik.
In der Geothermie, wird passive Seismik zur Frackartierung eingesetzt und zur Beobachtung des Reservoirverhaltens während der Produktion. Zur Aufzeichnung ist ein spezielles Passiv-seismisches Netz notwendig. Um ausreichend hochfrequente Signale zu erhalten müssen die Seismometer oft in Bohrungen (Lauschbohrungen) untergebracht werden.
Der Gegensatz zur Passiven Seismik ist die Aktive Seismik bei der künstliche Quellen (Sprengungen, Vibratoren) verwendet werden.
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