Reflexionsseismik
Die Reflexionsseismik ist das erfolgreichste Verfahren der angewandten Geophysik. Sie nutzt Wellen, die an Grenzflächen zwischen Gesteinen reflektiert wurden. Das hohe Auflösungsvermögen, das von keiner anderen geophysikalischen Methode erreicht wird, ist vor allem in der Erdölexploration von Bedeutung, da in diesen Fällen oft schwierige Strukturen zu erkunden sind.
Bei der Exploration geothermischer Lagerstätten ist die Seismik, insbesondere als 3D-Seismik immer dann das Verfahren erster Wahl, wenn es darum geht tief liegende Strukturen zu erkunden. Steht die Aufsuchung von Temperaturanomalien im Vordergrund sind andere Verfahren geeigneter (Elektromagnetik). Diese sind insbesondere in der Lage den clay cap rock einer hydrothermalen Hochenthalpie Lagerstätte zu kartieren (falls dieser vorhanden ist). Diese Verfahren erreichen jedoch nicht im Entferntesten das Auslösungsvermögen der Reflexionsseismik. [bearbeiten]
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