Richterskala
Die Richterskala ist eine der gebräuchlichen Magnitudenskalen, die in der Seismologie zum Vergleich der Stärke (Energiefreisetzung) von Erdbeben herangezogen werden.
Folgende Tabelle beschreibt die typischen Effekte der Erdbeben in der Nähe des Epi-zentrums in Abhängigkeit von der Magnitude. Diese Tabelle sollte mit Vorsicht be-nutzt werden, da die Intensität und dadurch die Bodeneffekte nicht nur von der Magnitude abhängen, sondern auch von der Distanz zum Epizentrum, der Tiefe des Erdbebenherdes unter dem Epizentrum und den geologischen Bedingungen.
Richter Magnituden | Einteilung der Erdbebenstärke | Erdbebenauswirkungen |
|---|---|---|
< 2,0 | Mikro | Mikro-Erdbeben, nicht spürbar |
2,0 … < 3,0 | Extrem leicht | Generell nicht spürbar, jedoch gemessen |
3,0 … < 4,0 | Sehr leicht | Oft spürbar, Schäden jedoch sehr selten |
4,0 … < 5,0 | Leicht | Sichtbares Bewegen von Zimmergegenständen, Erschütterungsgeräusche; meist keine Schäden |
5,0 … < 6,0 | Mittel | Bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden, bei robusten Gebäuden leichte oder keine Schäden |
6,0 … < 7,0* | Stark | Zerstörung im Umkreis bis zu 70 km |
7,0* … < 8,0* | Groß | Zerstörung über weite Gebiete |
8,0* … < 9,0* | Sehr groß | Zerstörung in Bereichen von einigen hundert Kilometern |
9,0* … < 10,0* | Extrem groß | Zerstörung in Bereichen von tausend Kilometern |
≥ 10,0* | Globale Katastrophe | Noch nie registriert |
Siehe auch: Mercalliskala, modifizierte
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