Störung, geologische
Eine Störung oder Dislokation bezeichnet in der Geologie einen tektonischen Vorgang, der das ursprüngliche Gefüge eines Gesteins stört. In der Regel werden größere Gesteinspakete gegeneinander verschoben. Oftmals wird aber auch, in einer etwas unscharfen Weise, die durch die tektonische Bewegung entstandene Trennfläche selbst als Störung bezeichnet.
Eine regionale Störung zwischen den nahezu überkippten (und gefalteten) metamorphen Gesteinen der Apallachen (links), von den nur leicht verstellten Sedimentgesteine des Allegheny-Plateaus (rechts). Bei Williamsport, Pennsylvania.
Hierbei kann das Gesteinsgefüge auf plastische (bruchlose) Art verformt werden, wie in Falten, Flexuren, bei Überschiebungen und in der Salztektonik, oder durch Bruchbildung und die Verschiebung der gegenüber liegenden Schollen. Im letzteren Fall bezeichnet man die entstandene Struktur als Verwerfung
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