Vibroseismik

Vibratorengruppe im Gelände

Vibroseismik (Vibratorseismik, Vibroseis) ist ein Verfahren der Reflexionsseismik, bei dem durch zumeist mobile Vorrichtungen die Erdoberfläche in Vibration versetzt wird und das reflektierte Signal durch Geofone empfangen und ausgewertet wird.

Der Begriff Vibroseis stammt ursprünglich von der US-Firma Continental Oil Company, die sich dieses Verfahren im Jahre 1954 zur Erkundung von Erdölvorkommen patentieren ließ.

Kern des Verfahrens ist, dass als Quellsignal ein sweep verwendet wird, der im Zuge des processing durch Korrelation zu einem Impulssignal verdichtet wird. Dadurch werden die (korrelierten) Seismogramme mit denen der Sprengseismik vergleichbar.

Im Laufe von Jahrzehnten hat sich die Vibroseismik immer weiter verbessert, so dass sie heute mit der Sprengseiismik gleichwertig ist. Aus Akzeptansgründen wird sie heute zumindest bei Seismik in besiedelten Gebieten bevorzugt.