Roland Klewwe koordiniert das Projekt als Stabsstellenleiter Geothermie im Rathaus. „Seit Ende der sechziger Jahre hat Bad Bevensen einen Aufschwung durch heißes Wasser erlebt“, so Klewwe gegenüber der „Altmark Zeitung“. „In gewissem Sinne wiederholen wir das jetzt mit der Geothermie.“
Der Stadtrat hat auch grünes Licht für die Gründung einer „Erneuerbare Energien Gesellschaft Bad Bevensen“ gegeben. Nach seismischen Voruntersuchungen und Probebohrungen im Jahr 2024 soll 2025 gebohrt werden. Im folgenden Jahr steht der Bau des Maschinenhauses sowie die Erstellung eines Wärmenetzes auf der Agenda. Wenn alles wie geplant läuft, könnte dieses 2027 in Betrieb genommen werden.
Der Untergrund ist aufgrund geologischer Karten und früherer Bohrungen nach Erdöl und Gas bekannt. Expert:innen gehen davon aus, dass die Temperatur alle 100 Meter um drei Grad steigt. Das Risiko, nicht fündig zu werden, beträgt 15 Prozent. Die Kosten für die Probebohrung (zehn Millionen Euro) werden zu 90 Prozent gefördert.
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