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Bad Bevensen: Versorgung mit Geothermie ab 2029 geplant

| News

Im vergangenen Jahr übernahm ein Unternehmen das Bauvorhaben von der Stadt, jetzt folgte ein erstes Update zu den geplanten Maßnahmen. Für die Kleinstadt ist dies nicht der erste Kontakt mit Erdwärme.

Foto: Von Frank Vincentz - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Das Unternehmen NullCOZwei aus Berlin plant langfristig das gesamte Stadtgebiet zu versorgen. Dafür sollen zwei Tiefenbohrungen für eine 7 MW-Anlage niedergebracht werden. Die Bohrkosten von rund 10 Millionen Euro seien durch ein Bundesförderprogramm vollständig abgesichert. Das Unternehmen hatte das Projekt im vergangenen Jahr von der Stadt übernommen.

Mit den seismischen Messungen soll noch in diesem Jahr begonnen werden, Bohrungen könnten bereits im kommenden Jahr folgen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist im Jahr 2029 geplant. Das Endkundengeschäft soll in Zusammenarbeit mit einem regionalen Netzbetreiber organisiert werden.

Vor dem Beginn der weiteren Maßnahmen müssen noch abschließende Verträge mit künftigen Ankermietern wie Kliniken, dem Rathaus oder Kurhaus geführt werden. Erste Gespräche seien laut der Berliner Firma sehr erfolgreich verlaufen.

3300 Meter unter Bad Bevensen lassen sich Temperaturen von 128°C finden. Dies macht sich auch eine Jod-Sole-Therme, das einzige Mineral-Heilbad in der Lüneburger Heide, zunutze. Diese führt jeden Tag über 800 BesucherInnen in die Stadt.

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