Am Freitag, 5. September, startet in Geiselbullach der Bau der ersten Geothermieanlage im Landkreis Fürstenfeldbruck in Oberbayern. Realisiert wird das Projekt von der Amperland Thermalwärme GmbH, einer Tochter des Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA).
Den Auftrag für die Bohrarbeiten erhielt die Daldrup & Söhne AG im Rahmen eines europaweiten Teilnahmewettbewerbs. Geplant ist die Abteufung einer Dublette mit der künftig heißes Thermalwasser gefördert und zur klimafreundlichen Wärmeversorgung genutzt werden soll. Die kompakte Bohranlage passe optimal zu den beengten Platzverhältnissen am Standort des Abfallheizkraftwerks Geiselbullach und werde dessen Betrieb nicht beeinträchtigen, so die Amperland Thermalwärme.
Mit dem Projekt soll ein Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung und mehr Autarkie in der regionalen Wärmeversorgung gesetzt werden.
Der symbolische Spatenstich beginnt um 14 Uhr auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsanlage Geiselbullach. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung wird auch der aktuelle Stand des Projekts erläutert.
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