Das Brandenburger Wirtschaftsministerium lässt ab Juli 2025 untersuchen, inwieweit in der Niederlausitz Potenziale für die Nutzung tiefer Geothermie bestehen. „Mit dem geplanten Untersuchungsprogramm kommen wir einer CO₂-freien Wärmeversorgung und somit den Zielen der Wärmewende einen Schritt näher“, erklärte Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD).
Ziel ist es, die Möglichkeiten für eine klimafreundliche, CO₂-freie Wärmeversorgung auszuloten und Kommunen eine fundierte Planungsgrundlage für künftige Erdwärmenutzung zu bieten. Es sollen potenziell wasserführende und heiße Gesteinsschichten identifiziert werden.
Mit der Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen wurde das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) beauftragt. Der Untersuchungsraum erstreckt sich von nordöstlich Cottbus über Peitz, Tauern, Bärenklau, Schenkendöbern, Guben bis südlich nach Groß Gastrose. Die Erkundungen starten noch im Juli 2025.
Den Artikel der Tagesschau zum Thema finden Sie hier.
Einen Artikel von uns über ein bereits gestartetes Geothermie-Projekt in Prenzlau finden Sie hier.