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Bremen beschließt Wärmeplan für klimaneutrale Versorgung

| News

Der Senat Bremens hat den kommunalen Wärmeplan verabschiedet und damit einen zentralen Schritt in Richtung klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2038 eingeleitet.

Foto: Hansjörg Keller / Unsplash

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat am 7. April 2026 den kommunalen Wärmeplan beschlossen. Ziel ist es, die Wärmeversorgung der Stadt schrittweise zu dekarbonisieren und langfristig vollständig auf erneuerbare Energien sowie unvermeidbare Abwärme umzustellen. Der Plan definiert einen strategischen Rahmen für die Wärmewende und zeigt konkrete Entwicklungspfade auf. Ein zentraler Baustein ist der Ausbau von Fern- und Nahwärmenetzen, die künftig rund 36 Prozent des Wärmebedarfs decken könnten. Dafür sind Investitionen von etwa 900 Millionen Euro sowie ein Netzausbau von rund 293 Kilometern vorgesehen.

Ergänzend setzt Bremen auf dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen, insbesondere für Gebäude außerhalb von Wärmenetzen. Gleichzeitig identifiziert der Wärmeplan geeignete Gebiete für unterschiedliche Versorgungsarten und schafft damit erstmals eine räumliche Orientierung für Bürgerinnen und Bürger.

Auch klimafreundliche Wärmequellen wie Flusswasserwärme, Abwärme und Erdwärme sollen künftig stärker genutzt werden. Der beschlossene Wärmeplan bildet damit die Grundlage für die Umsetzung zentraler Maßnahmen der Wärmewende und soll zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor bis 2038 beitragen.

Nach dem Senatsbeschluss wird der Plan in der Bremischen Bürgerschaft beraten und anschließend öffentlich zugänglich gemacht. Bremen erfüllt damit fristgerecht die Vorgabe des Bundes, dass Großstädte bis Ende Juni 2026 einen Wärmeplan vorlegen müssen.

Die Pressemitteilung der Pressestelle des Senats Bremen in voller Länge finden Sie hier.