Bereits seit mehr als 17 Jahren wird die Geothermieanlage Bruchsal störungsfrei betrieben, anfangs nur zur Stromerzeugung. Seit 2019 versorgt diese auch die Bereitschaftspolizei mit Wärme. Maßnahmen für die Errichtung eines neuen Heizwerks auf dem Gelände laufen bereits; perspektivisch soll die derzeitige Leistung von 6 MW verdoppelt werden. Auch über eine Nutzung zur Lithiumgewinnung wird bei der kraftwerksbetreibenden Geothermie-Gesellschaft Bruchsal GmbH diskutiert.
Die Stadtwerke Bruchsal GmbH, zuständig für den Fernwärmenetzausbau, hat bereits an mehreren Standorten vorbereitende Maßnahmen zur Erschließung vorgenommen. Weitere Gebiete sollen bis 2027 folgen.
Das Verbundprojekt stellt bundesweit ein Novum dar. Durch das Abkommen erhalten die Stadtwerke die Vermarktungsrechte der Wärmelieferung, wodurch sie ein stabiles Preissystem sowie die marktgerechte Versorgung garantieren können. Die Vertragsdauer ist auf zehn Jahre festgelegt.
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