Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies zur Verbesserung der Benutzererfahrung. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Falls Sie Probleme mit einer wiederauftauchenden Cookie-Meldung haben sollten, können Ihnen diese Anweisungen weiterhelfen.

Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich.
Statistik Cookies erfassen Informationen anonym. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, wie unsere Besucher unsere Website nutzen.
Mitglied werden Sponsor werden

Celle Drilling 2026: Innovative Bohrtechnik für die Geothermie

| News

Die Internationale Fachkonferenz für Bohrtechnik in Celle diskutierte unter anderem neue Technologien für schnellere und wirtschaftlichere Geothermiebohrungen und die Notwendigkeit Bohrung und Wärmenetz gemeinsam zu denken.

Foto: Celler Presse

Die Internationale Fachkonferenz Celle Drilling 2026 fand am 15. und 16. September in der Congress Union Celle statt, veranstaltet vom GeoEnergy Celle e.V. in Kooperation mit der Technischen Universität Clausthal. Unter dem Motto „The Way Ahead“ trafen sich rund 160 Fachleute aus 13 Ländern, um aktuelle Entwicklungen der Bohrtechnik, neue Anwendungen und technologische Perspektiven zu diskutieren.

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr wieder auf der Geothermie. Denn für die Nutzung von Erdwärme sind leistungsfähige und wirtschaftliche Bohrungen eine zentrale Voraussetzung. Fortschritte bei Bohrverfahren, Werkzeugen, Sensorik, Digitalisierung und Automatisierung können dazu beitragen, Bohrzeiten und Kosten zu reduzieren und damit die Umsetzung geothermischer Projekte zu erleichtern.

Für den erfolgreichen Ausbau der Geothermie reicht technische Innovation allein jedoch nicht aus. Auch die Einbindung der gewonnenen Wärme in bestehende oder neue Wärmenetze spielt eine entscheidende Rolle. Kim Schwettmann, Vorstandsvorsitzender des GeoEnergy Celle e.V., betonte deshalb die Notwendigkeit, Bohrung und Wärmenetz von Anfang an gemeinsam zu planen: „Die Bohrindustrie ist bereit. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Bohrtechnologien weiterzuentwickeln, Bohrzeiten zu verkürzen und damit die Kosten geothermischer Projekte zu senken.“ Gleichzeitig müsse gewährleistet sein, dass die gewonnene Wärme auch tatsächlich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt.

Damit richtet sich der Blick zunehmend auf das Gesamtsystem Geothermie: von der geologischen Erkundung über die Bohrung bis hin zur Wärmeerzeugung und Einbindung in das Wärmenetz. Eine enge zeitliche und technische Abstimmung dieser Projektbausteine kann dazu beitragen, geothermische Vorhaben effizienter umzusetzen.

Die Veranstaltung knüpft an das über Jahrzehnte gewachsene Know-how Celles in der Bohrtechnik an. Klassische Kompetenzen der Tiefbohrindustrie treffen hier auf neue digitale Technologien und Anwendungen für die Energieversorgung. 

Den Artikel der Celler Presse finden Sie hier.