Neben wirtschaftlichen Investitionen hatten besonders zwei politische Entscheidungen einen nachhaltigen Einfluss. Eine Steigerung von 211% im Vergleich zum Vorjahr konnte beim Konzernüberschuss erzielt werden, welcher von 2,5 Millionen Euro 2024 auf 7,7 Millionen Euro stieg, während die liquiden Mittel mit einem Wert von 13 Millionen mehr als verdoppelt wurden.
Auch beim EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) konnte die AG im vergangenen Jahr punkten und die EBIT-Marge von 12,7% auf 17,1% steigern. Der Auftragsbestand der Gesellschaft erreichte mit 128 Millionen Euro zum Ende des vergangenen Jahres ebenfalls ein neues Rekordniveau.
Zusätzlich unterstützend wirken das im Dezember verabschiedete Geothermiebeschleunigungsgesetz (GeoBG), der neue KfW-Förderkredit „Geothermie – Fündigkeitsrisiko“ (Programm 572) sowie das Infrastruktur-Sondervermögen von 500 Mrd. Euro, denn viele Kommunen, die sich ohnehin zunehmend von der Planungs- in die Umsetzungsphase ihrer Wärmeplanung begeben und konkrete Ausschreibungen für Geothermieprojekte auf den Weg bringen, erhalten dadurch Planungssicherheit. Um diese Nachfrage bewältigen zu können, investierten Daldrup & Söhne in den weiteren Ausbau des Bohrgeräteparks und die Akquise von sieben zusätzlichen Bohranlagen für den Bereich der mitteltiefen Geothermie.
Erste Zahlen für dieses Jahr zeigen den anhaltenden Erfolg – so betrug der Auftragsbestand im März 120 Millionen Euro, während Bohrmannschaft und Bohranlagen rechnerisch bereits bis ins Jahr 2027 ausgelastet sind. Als Konzern-Gesamtleistung werden in diesem Jahr 58 Millionen Euro angestrebt, 6 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr erzielt wurden.
Den ausführlichen Konzernjahresabschluss finden Sie hier.