Bereits am ersten Tag des Kongresses finden sich zwei wichtige Veranstaltungen: Im Workshop Innovationen in der Bau- und Bohrtechnik stehen die u. a. zukunftsweisenden Technologien in der Bau- und Bohrtechnik der oberflächennahen Geothermie im Fokus. Unter der Leitung von Christoph Knepel wird z. B. über innovative Bohrverfahren und Ansätze zur Reduktion von Bohrkosten diskutiert, um praxisnahe Lösungen aufzuzeigen. Verschiedene Maßnahmen zur Beschleunigung des Ausbaus der Geothermie werden von Volker Monser im Workshop Geothermie als zukunftssichere Wärmeversorgung vorgestellt.
Auch mehrere Abschlussworkshops zu aktuellen Forschungsprojekten finden auf dem DGK statt: Das ATES Projekt DemoSpeicher, beschäftigt sich mit saisonaler Wärmespeicherung in urbanen Räumen. Detlev Rettenmaier wird mit Workshopteilnehmenden eine Ergebnispräsentation aus dem Bau eines Niedrigtemperatur-Aquiferspeichers in Berlin Mitte durchgehen.
Augen und Ohren im Untergrund - Faseroptisches Monitoring in der Tiefengeothermie ist der Titel des Abschlussworkshops des GFK-Monitor-Projekts in München. Neben einer grundlegenden Vorstellung des seit mehreren Jahren betriebenen Systems sollen auch Fragen zum Mehrwert des Monitorings diskutiert werden. Chair der Veranstaltung ist Kai Zosseder.
TRANSGEO beschäftigt sich mit der Nachnutzung von Kohlenwasserstoff-Bohrungen für die Geothermie und hat in diesem Zusammenhang aus einer Datenbank mit 5000 tiefen Kohlenwasserstoff- und anderen Bohrungen aus Zentraleuropa jene identifiziert, welche für eine geothermische Erschließung passend wären. Verschiedene Punkte wie die Nutzbarmachung der entwickelten TRANSGEO-Software oder die Analyse der Norddeutschen- sowie des Molassebecken stehen auf der Agenda dieses Workshops. Katrin Sieron führt durch diese Veranstaltung.
Weitere Informationen dazu sowie weiteres zum Kongress finden Sie auf der Homepage des DGK.