Die Zahl geplanter Tiefengeothermie-Projekte in Deutschland wächst weiter: Seit Februar 2026 wurden 15 neue Vorhaben mit Aufsuchungserlaubnis auf der digitalen Karte Tiefe Geothermie ergänzt. Trotz erloschener Lizenzen erweitert sich die Projektlandschaft damit um sechs zusätzliche Vorhaben.
Damit steigt die Zahl der geplanten tiefengeothermischen Anlagen bundesweit von 179 auf aktuell 185 Projekte.
Zu den neuen Projekten zählen:
Karlsruhe-Rheinhäfen (Baden-Württemberg)
Wittstock/Dosse (Brandenburg)
Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)
Harzvorland in Aderstedt (Sachsen-Anhalt)
Schwansen (Schleswig-Holstein)
Hemslingen II (Niedersachsen)
Gifhorn II (Niedersachsen)
Braunschweig VI und Braunschweig VII (Niedersachsen)
Meerwärme I in Wunstorf (Niedersachsen)
M West in Germering (Bayern)
Siebenquell in Weißenstadt (Bayern)
GeoLaB in Wald-Michelbach (Hessen)
Dresden-Umland (Sachsen)
Homburg (Saarland)
Während der Großteil der Projekte auf die Nutzung Tiefer Geothermie zur Wärmeversorgung abzielt, befindet sich mit „GeoLaB“ in Hessen auch ein Forschungsprojekt unter den neuen Vorhaben.
Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass das Interesse an der Tiefengeothermie bundesweit weiter zunimmt. Kommunen, Stadtwerke und Projektentwickler setzen verstärkt auf Geothermie, um langfristig klimaneutrale und verlässliche Wärmeversorgungslösungen zu erschließen. Mit der aktualisierten Projektlage bestätigt sich der positive Trend der vergangenen Jahre.
Die aktualisierte digitale Karte „Tiefe Geothermie in Deutschland“ finden Sie hier.