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Edeka setzt auf Geothermie statt Heizöl

| News

Am Logistikstandort in Lüttow-Valluhn in Mecklenburg-Vorpommern wird auf Geothermie umgestellt.

Die Supermarktkette Edeka plant eine Umstellung ihrer Wärmeversorgung und will fortan Geothermie statt Heizöl nutzen. Foto: Scott Warman/ Unsplash

Bislang wurden am Logistikstandort der Supermarktkette in Mecklenburg-Vorpommern jährlich rund eine halbe Million Liter Heizöl verbraucht, was einer CO2-Belastung von etwa 1.000 Autos entspricht. Durch die Umstellung auf Erdwärme soll das geändert werden. Es ist außerdem die Errichtung eines PV-Parks geplant, der die Anlage mit Strom versorgen soll.

Steve Tobien, Edeka Nord Energiemanager, betont die erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten durch die Umstellung. Dank Geothermie werde künftig nur noch ein Fünftel der bisherigen Energie und Kosten benötigt, wodurch gleichzeitig der CO2-Ausstoß drastisch gesenkt werden könne.

Um die nachhaltige Wärmeversorgung sicherzustellen, werden 15 Stahlpfähle in einer Tiefe von 30 Metern in den Boden eingelassen, wo eine konstante Temperatur von 12 Grad Celsius herrscht. Mit strombetriebenen Wärmepumpen wird diese Temperatur auf 45 Grad Celsius erhöht, welche dann zum Heizen genutzt werden kann.

Für Edeka hat dieses Projekt nach eigenen Angaben Leuchtturmcharakter. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten des Geothermievorhabens inklusive der Solarstromanlage und den zugehörigen Leitungen auf rund 18 Millionen Euro.

Weitere Details zu diesem Projekt können Sie im Video des NDR erfahren.