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Bauarbeiten für Geothermie starten in Prenzlau 2026

| News

Die vorbereitenden Bohrarbeiten zur Geothermieerschließung in Prenzlau wurden erfolgreich beendet – die nächste Phase startet schon bald.

Prenzlau, Foto: pixabay

Prenzlau macht einen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher und zukunftssicherer Wärmeversorgung: Die vorbereitenden Bohrarbeiten für das Geothermieprojekt am Thomas-Müntzer-Platz sind erfolgreich abgeschlossen. In rund 1.000 Metern Tiefe wurde wie erwartet eine leistungsfähige Sandschicht erschlossen, aus der künftig bis zu 42,6 Grad warmes Thermalwasser gefördert werden kann.

Die Ergebnisse bestätigen die Planungen: Mit einer Förderleistung von rund 136 Kubikmetern pro Stunde bildet die geothermische Quelle die Grundlage für eine langfristige, zuverlässige Wärmeversorgung der Stadt. Stadtwerke-Geschäftsführer Harald Jahnke zeigte sich entsprechend zufrieden: Die Bohrarbeiten verliefen planmäßig und ohne unerwartete Vorkommnisse.

Die nun gewonnenen geologischen Erkenntnisse liefern nicht nur Sicherheit für die weitere Umsetzung, sondern geben auch Einblicke in die erdgeschichtliche Entwicklung der Region: Gesteins- und Wasserproben belegen, dass sich vor über 200 Millionen Jahren ein Meeresstrand unter dem heutigen Prenzlau befand.

In den kommenden Projektphasen folgen die Ausschreibung und der Bau der oberirdischen Anlagentechnik, darunter Wärmepumpen, Förderpumpen und die Thermaltrasse. Parallel wird das Wärmenetz schrittweise ausgebaut, sodass künftig auch größere Wohngebiete, einschließlich des Plattenbauviertels am Georg-Dreke-Ring, von der Geothermie profitieren können. Die Inbetriebnahme der neuen Wärmeversorgung ist für die Heizperiode 2027/28 geplant.

Mit dem Projekt investiert Prenzlau in eine regionale, nachhaltige und langfristig stabile Wärmequelle, die einen wichtigen Beitrag zur kommunalen Wärmewende leistet und Versorgungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger schafft.

Einen Artikel vom Nordkurier finden Sie hier.
Bereits im Dezember berichteten wir über das Projekt. Die News dazu finden Sie hier.