Sind die Messungen erfolgreich, könnten Sie den Beginn des ersten Tiefengeothermieprojekts Mitteldeutschlands einläuten. Mit dem Abschluss der Messarbeiten wird im Mai gerechnet, die Datenauswertung soll bis zum Ende dieses Jahres erfolgen. Eine Erkundungsbohrung ist für 2028 angedacht. Etwa 40% der Kosten für das Erkundungsprojekt werden vom Bund gefördert.
Begleitet wird das Projekt der Standwerke Erfurt von der TU Bergakademie Freiberg, welche für die 3D-Weitwinkel-Seismikuntersuchungen zuständig ist. Mittels dieser können große Tiefen von bis zu sieben Kilometern erfasst werden. Aufgrund des anspruchsvollen Kristallingesteins in Mitteldeutschland ist die Maßnahme notwendig.
Ziel des Projektes ist es, langfristig rund 48.000 Fernwärme-Haushalte der Stadt auf eine Erdwärmeversorgung umzustellen. Mehr zu diesem Vorhaben lesen Sie hier.