Bis Juni sollen die Messungen andauern. Die Auswertung der Messdaten soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Auf dieser Basis entscheiden die Stadtwerke über mögliche nächste Schritte – von der Auswahl geeigneter Bohrplätze bis hin zur konkreten Auslegung geothermischer Anlagen.
Eine erste Erkundungsbohrung könnte voraussichtlich ab 2028 realisiert werden. Das Erkundungsprojekt zur Tiefengeothermie hat ein Gesamtvolumen von 5,8 Millionen Euro. Es wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über den Projektträger Jülich mit 2,4 Millionen Euro finanziell gefördert. Die verbleibenden 3,4 Millionen Euro tragen die Stadtwerke Erfurt aus Eigenmitteln.
„Die Energie- und Verkehrswende gehören zu den größten Aufgaben für kommunale Versorger in den kommenden Jahren. Wir müssen unsere Energieversorgung grundlegend umbauen – sicher, bezahlbar und klimafreundlich. Die Tiefengeothermie kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Mit der 3D-Seismik beginnen wir jetzt, diese Möglichkeit für Erfurt konkret zu prüfen“, sagt SWE-Chef Peter Zaiß.
Die Stadtwerke Erfurt informieren auf dieser Seite regelmäßig mit Updates über das Projekt.