Nach der Standortfestlegung erfolgt nun die konkrete Planungs- und Genehmigungsphase. Ziel des Projekts ist es, sichere und effiziente Erschließungsmöglichkeiten für tiefe Geothermie zu erforschen. Nach einer großen Erkundungsphase mit zwei Erkundungsbohrungen samt Bohrkernentnahme, Messprogrammen sowie mehreren seismischen Kampagnen mit Vibro-Truck einigten sich die Projektpartner auf die Tromm-Region im Odenwald.
Mit drei unterschiedlichen Untergrundzonen (Granit; Übergangszone; Gneis) zeigt der Standort typische Merkmale für kristalline Reservoire in Europa, wodurch sich die gewonnenen Erkenntnisse auf Standorte in ganz Europa anwenden lassen. Zu den nun startenden Vorbereitungsmaßnahmen gehören u. a. die Suche für einen Zugangsstollen sowie infrastrukturelle Ober- und Untergrundplanungen. Mit dem Bau soll Ende 2028 oder Anfang 2029 begonnen werden, die ersten Tests sollen ab 2031 erfolgen.
Die Pressemitteilung des KIT finden Sie hier. Die Hessenschau berichtete hier.