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WIRO setzt in Sachen Wärmewende in Rostock die Messlatte hoch

| News

Das Wohnungsunternehmen WIRO arbeitet weiter an seiner Dekarbonisierung in Rostock und wird künftig 253 Wohnungen mit rund 500 Mietern über Geothermie versorgen.

Die Umstellung auf Geothermie durch WIRO besitzen eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit. Bild: WIRO

Die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH ist mit rund 36.000 Wohnungen und Gewerberäumen sowie 600 Mitarbeitern eines der größten Wohnungsunternehmen der Bundesrepublik Deutschland. Als kommunales Unternehmen, Vermieter, Arbeitgeber, Mittelstandsmotor, Projektentwickler sind die Aufgaben vielfältig und die damit verbundenen Erwartungen hoch.

In Rostocks Hansaviertel beim Ostseestadion zwischen Bremer und Kieler Straße wird in diesem Jahr von Gas auf Geothermie umgerüstet. Es ist aufgrund der Nähe zur Innenstadt und den Grünanlagen ein beliebtes Wohnviertel in Rostock. Der Strom für den Betrieb der Wärmepumpen wird von den Photovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugt. Der Masterplan Klimaschutz der Hansestadt will bis zum Jahr 2050 die Klimaneutralität der Stadt erreichen. Ralf Zimlich, Geschäftsführer der Wiro Wohnungsgesellschaft, erklärte, dass in den kommenden Monaten im rund 4500 Quadratmeter großen Innenhof des Quartiers 98 Erdwärmesonden in 116 Meter Tiefe verlegt werden, die an acht Wärmepumpenanlagen in den Kellern des Quartiers angeschlossen werden. Im nächsten Schritt werden die Gasthermen in den Wohnungen ausgebaut. Nur bei besonders kalter Witterung springt ein Spitzenlastkessel an, der mit klimaneutralem Gas betrieben wird. Etwa 70 Prozent der benötigten Wärme wird künftig durch die Geothermie abgedeckt. Die modernen Entlüftungsanlagen heizen zusätzlich indem sie über Wärmerückgewinnung die Abwärme aus den Wohnungen nutzen.

Wiro ist bereits seit 2018 Vorreiter der Wärmewende in Rockstock

2018 wurden bereits 180 Wohnungen im Neubau „InselQuartier“ von Wiro mit oberflächennaher Geothermie umgesetzt. Mit den hergestellten 80 Erdwärmesonden und einer Tiefe von jeweils 110 m, also 8.800 m Gesamt-Erdwärmesondenlänge, war dieses Erdwärmeprojekt damals das Größte seiner Art im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Ralf Zimlich ist sehr zufrieden nun die energetische Sanierung der Altbauten im Hansaviertel zusätzlich umsetzen zu können. "Ich bin da extrem stolz drauf", sagte Zimlich über die 3,3-Millionen-Euro-Investition.

Die Maßstäbe, die an Neubauvorhaben der WIRO gestellt werden besitzen eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit. Insbesondere Vorhaben und Maßnahmen, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgehen, werden überregional wahrgenommen und regen andere Unternehmen und auch Kommunen zum Nachdenken und Nachahmen an.

Quelle: Wiro, SZ